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NWZonline.de Region Friesland Kultur

KABARETT: Kunstvolle Speisen und Boshaftigkeiten

08.10.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPI HOOKSIEL/KH - Das Ambiente im „Schwarzen Bären“ in Hooksiel war mit liebevoll gestalteten Gestecken von Lilli Niehoff auf Herbst ausgerichtet. Die Gäste, die sich zum „Kunstvoll Essen“ eingefunden hatten, waren voller Erwartung, was sich Küchenchef Herbert Klostermann diesmal hatte einfallen lassen und warteten gespannt auf den Auftritt von Lutz von Rosenberg Lipinsky.

Der nahm sich zunächst die Politik vor und zog Merkel, Schröder und Fischer durch den Kakao. Dann kam Lipinskiy auf sein eigentliches Thema: Das weibliche Geschlecht, dem Manne überlegen, und die Männer in ihrer einfachen Struktur. Der Beifall hielt sich erstmal in Grenzen, bis das Publikum sich der Kürbis-Reistorte mit Muschelsalat und Paprika-Salsa hingegeben hatte.

„Männer kommen sehr gut allein zurecht. Sie können sich allein anziehen, aber das sieht entsprechend aus", frotzelte Lipinsky. Überhaupt Männer! Wenig Möbel, wenig putzen. Aber Boxen als einzige Einrichtung, die müssten her. Frauen dagegen – „eine Frau in der Wohnung, das ist eine feindliche Übernahme“. Frauen lieben warmes Licht (Teelichter) und stilles Wasser, bringen einen Hund mit, der haart und stellen die Wohnung voll unnützer Dinge.

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Der Schnellsprecher war nah dran an den kleinen Dingen und Sorgen der Menschen, erklärte das Ikea-Prinzip (vier Sachen auf dem Zettel, zwölf Dinge mitgebracht), machte die Esoterik verständlich („Klingklang hört man immer in Siedlungen, wo Lehrer wohnen“), oder erklärte den Unterschied von Ampeln für Männer und Frauen: „Männer brauchen nur Rot und Grün, für Frauen ist Gelb dazugekommen, damit sie darüber räsonnieren können, wann sie fahren würden.“

Männer lieben Sätze wie „Du Tarzan, ich Jane“ und haben nur einen Arbeitsspeicher, keine Festplatte. Wenn sie nicht mehr arbeiten, fallen sie um, denn ihre Lebenserwartung ist um 20 Jahre geringer als die der Frauen.

Nach so viel Nachdenklichkeit und Boshaftigkeit genossen die Gäste die Spinat-Kokos-Schaum-Suppe, das Schweinefilet in Blätterteig und „Birn un Hüdel“. Der Beifall am Schluss galt sowohl dem Künstler auf der Bühne als auch den Künstlern in Küche und Service, die sich vor dem Publikum verneigten. Dazu gehörte auch Norbert Hadwiger als Vermittler des Künstlers. Am 1. Dezember geht es weiter mit „Kunstvoll Essen“. Dann kommt Comedy-Ass Matthias Brodowy nach Hooksiel

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