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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Theater: Leichte Damen und etwas nackte Haut

15.01.2011

VAREL „To’n Düwel mit’n Sex“ heißt das neue Stück der Niederdeutschen Bühne Varel, das am Freitag, 28. Januar, Premiere im „Tivoli“ hat. Die Regie führt Ulf Goerges (54) aus Oldenburg, der seit November mit dem Ensemble an dem Schwank übt. Mittlerweile haben sich die Schauspieler den dritten und letzten Akt des Schwanks erarbeitet. „Ein turbulentes Stück, in dem die Schauspieler alles geben müssen“, urteilt Regisseur Goerges, der unlängst die Komödie „De letzte Willen“ für das niederdeutsche Theater in Osterholz-Scharmbek inszeniert hat (das ist auch das aktuelle Stück am Niederdeutschen Theater in Neuenburg).

Engagierte Truppe

Goerges hat als Schauspieler am Staatstheater gearbeitet, seit vielen Jahren arbeitet er als freier Regisseur und Schauspieler (unter anderem beim Theater „Orlando“ und in der Kulturetage in Oldenburg), auch schreibt er Stücke. „Die Truppe ist sehr engagiert dabei. Sie zeigt eine große Bereitschaft zu machen, was man sonst nicht so auf der Bühne macht“, lobt Goerges, der sich aber mit Einzelheiten bedeckt hält. Ein Blick auf die Proben verrät aber, dass – wie der Titel suggeriert – auch nackte Haut gezeigt wird.

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Zum Inhalt: Ein frisch verheiratetes Ehepaar will die Haushaltskasse aufbessern, wozu ein Versandhandel eröffnet wird. Doch statt der skandinavischen Einrichtungsgegenstände kommen Pornografika. Die müssen aus der Welt geschafft werden, damit die Wohlanständigkeit des Paars nicht leidet. Ein Freund muss dabei helfen, es gibt außerdem einen Konflikt mit der Schwiegermutter. „Es ist ein Schwank, das soll es auch bleiben“, sagt der Regisseur. Den Schauspielern gibt er bei den Proben auf: „Die Konflikte in dem Stück muss man realistisch spielen. Dadurch entsteht die Komik. Man darf es nicht ins Lächerliche ziehen. Mir macht es Spaß. Auch den Spielern macht es Spaß.“

Nun, neben dem Spaß bedeutet die Probe zunächst einmal harte Arbeit. Regisseur Goerges entgeht nichts.

Kleiner Ausrutscher

Er verbessert Gesten und Auftritte, gibt Tipps zum richtigen Abgang. Daraus entsteht ein unbeabsichtigter Sturz. Harald Kaminski, der den Sparkassenangestellten spielt, rutscht auf der Probenbühne in der „Weberei“ aus und landet auf dem Hintern. Goerges überlegt, ob man das auch auf der Bühne im „Tivoli“ hinkriegt. Denn Schadenfreude sei ein wichtiges Element der Komik. „Eine erfüllte Erwartungshaltung erzeugt manchmal mehr Komik als eine unerfüllte.“ Dann folgt der Auftritt von Werner Klawon in der Wohnung des Sparkassen-Ehepaars. „Wenn du das sagst, musst du ihn anschauen“, korrigiert Goerges Klawon.

Muttersprache Platt

Neben Goerges sitzt Regieassistentin Monika Schulz, die sich Notizen macht und für die Proben auch den Klang der Haustürklingel nachmacht. Daneben Elfriede Liere aus Jaderberg, sie ist seit mehr als 30 Jahren Topustersche (Souffleuse). Plattdeutsch ist sozusagen ihre Muttersprache, Hochdeutsch lernte sie erst in der Schule in Strückhausen.

„Könnt ihr das mit der Garderobe draußen erledigen“, bittet Goerges Meike Löffel, die Korrekturen bei den „leichten Damen“ draußen vorzunehmen. Der Regisseur klatscht in die Hände. Die Gespräche verstummen. „So, ihr Lieben. Dritter Akt, wir spielen durch, ich unterbreche, wenn es notwendig ist.“

Die Niederdeutsche Bühne Varel zeigt in dieser Spielzeit noch den Schwank „To’n Düwel mit dem Sex“ (Schwank in 3 Akten von Anthony Marriott und Alistair Foot; Deutsche Bearbeitung: Friedrich Berger; Niederdeutsch: Hans-Jürgen Ott; Regie Ulf Goerges, Oldenburg, als Gast; Premiere am Freitag, 28. Januar, 20 Uhr im Tivoli; weitere Aufführungstermine: Sonntag, 30. Januar, 15.30 Uhr; Dienstag, 1. Februar, Freitag, 4. Februar, Sonntag, 6. Februar, Dienstag, 8. Februar, Freitag, 11. Februar, Sonntag, 13. Februar, Freitag, 18. Februar, Sonntag, 20. Februar 2011 jeweils 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Schreibwaren Müller, Neue Str. 14, Varel (Tel. 04451/ 6222 oder 2500) oder an der Abendkasse.

Das dritte Stück der Saison ist „De Speeldöös“ von Georg Kaiser, Regie führt Norbert Buchtmann.

Als erstes Stück hatten die Vareler „Minsch arger di nich“ in der Regie von Rainer Behrends (als Gast) gezeigt.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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