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NWZonline.de Region Friesland Kultur

KULTUR: Leichte Kost – einfach brillant

04.03.2009

VAREL „Leichte Kost“ versprach Klaus Weber in seiner Begrüßung dem Auditorium in der Aula des Lothar-Meyer-Gymnasiums. „Die Grenzen zwischen U- und E-Musik werden viel zu eng gezogen“, wies der Verein für Kunst und Wissenschaft schon in seiner Vorankündigung zu dem Konzert hin. Popmusik ist auf jeden Fall nicht zu erwarten beim Auftritt des „Arirang-Quintetts“. Oder vielleicht doch, denn „Pop“ kommt von populär, und mit der „Zauberflöte“ (Wolfgang Amadeus Mozart) und dem „Freischütz“ (Carl Maria von Weber) kommen zwei der beliebtesten deutschen Opern in Auszügen zu Gehör.

Humorvolle Passagen

Auch das nach der Pause folgende Oktett für Bläser in Es-Dur (op. 103, Ludwig van Beethoven) erfreut durch eingängige Melodien und geradezu humorvolle Passagen. Flötist Friedrich Haberstock wies darauf hin, dass es sich um eine Bearbeitung für Bläserquintett handelte, wie alle anderen Stücke des Abends auch.

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„Die Komponisten des heutigen Abends haben nichts für unsere Besetzung geschrieben, bei der Zusammenstellung dieses Programms haben wir daher aus der Not eine Tugend gemacht und präsentieren ausschließlich Bearbeitungen.“

Klassisch besetzt

Das „Arirang-Quintett“ meistert die Aufgabe bravourös. Das Ensemble junger Musiker ist als klassisches Bläserquintett besetzt. Jörg Schneider (Oboe) im Wettstreit mit Steffen Dillner (Klarinette) wird neben Haberstock (Flöte) unterstützt durch Sebastian Schindler am Horn. Monika Schneider rundet den Klang mit ihrem Fagott auch nach unten ab und sorgt für ein volles Hörerlebnis.

Das gilt auch für die letzte Komposition des Abends, Astor Piazollas „Histoire du Tango“, eigentlich für Gitarre und Flöte komponiert. Ausdrucksvoll interpretierte das arirang-Quintett die vier sehr unterschiedlichen Sätze. Das Konfliktpotential zwischen Unterhaltungsmusik und Kunst hat kaum jemand so stark durchlebt wie der Komponist Piazolla. Vom Jazz her kommend wandte er sich zur Kammermusik, wurde jedoch dazu gedrängt, sich seiner eigentlichen Begabung, dem Tango zuzuwenden. Diesen hat er in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neu definiert. Dafür wurde er gehasst und geliebt.

Wurzeln des Tango

Die drei ersten Sätze des als Suite komponierten Werkes heißen „Bordell“, „Cafe“, und „Nightclub“ und verweisen auf die Wurzeln des Tango, während der letzte Satz als moderne E-Musik gelten kann und übersetzt mit „Konzert von heute“ dies auch zum Ausdruck bringt. Ein Schlüsselwerk, gut ausgesucht, mit dem das Konzert des Quintetts ein würdevolles Ende nimmt.

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