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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Lodernde Flammen

18.04.2017

Glück gehabt: Auch wenn der April am Samstag seinem Ruf gerecht wurde – die Osterfeuer, die überall im Jeverland abgebrannt wurden, blieben weitgehend trocken. So strömten überall die Menschen zu den Osterfeuerplätzen, um ins Feuer zu schauen und zu klönen.

Mehrere hundert Menschen umstanden das Osterfeuer auf Wangerooge. Beim Anzünden des Feuers und beim Absperren hat wieder die Jugendfeuerwehr der Insel geholfen, darunter Ida und Tammy. „Das Feuer haben wir mit Fackeln angezündet“, erklärt die zehnjährige Tammy. Sie ist mit ihrer Familie neu auf die Insel gezogen und ist somit auch neues Mitglied in der Jugendwehr. „Das macht sehr viel Spaß“, sagt sie. Jugendleiter Antje Spyrou und Norbert Fliegenschmidt waren mächtig stolz. „Die Jugendwehr ist einfach wichtig“, sagte Fliegenschmidt.

Auch in Hohenkirchen spielte der Feuerwehr-Nachwuchs beim Osterfeuer die Hauptrolle: Die Mädchen und Jungen der Kinder- und der Jugendwehr durften den riesigen Brennholzhaufen mit Fackeln anzünden. Danach standen sie lange in der Nähe und sahen dem lodernden Brand zu. Der Erlös aus dem Würstchen- und Getränkeverkauf fließt jedes Jahr an die Jugendwehr – erstmals haben die Jugendlichen übrigens 1984, ein Jahr nach Gründung, das Osterfeuer organisiert, berichtete Ortsbrandmeister Eike Eilers.

Rund 200 Unterstützer der Dorfgemeinschaft Cleverns kamen zum Osterfeuer am Kleiweg. Fleißige Dorfbewohner hatten nachmittags den Ast- und Strauchschnitt aufgeschichtet und die Bewirtung vorbereitet. Wie bei der Dorfgemeinschaft Cleverns war auch beim Osterfeuer des Boßelvereins „Min Jeverland“ Sandelermöns das Stockbrot backen für die Kinder der absolute Renner. Die Sandelermönser brannten ihr Feuer auf dem Platz neben dem Boßelvereenshus ab.

Begeistert von der Resonanz auf ihr Osterfeuer waren Alexandra Schlalos, Christine Ziffer, Britta Seidl, Marlene Gaedicke und Brigitte Lovis von der Siedlergemeinschaft Cäciliengroden. „Sowas nennt man ein volles Haus“, sagt Brigitte Lovis. Auch in Cäci war das Stockbrotbacken der Renner – nicht ein bisschen Teig ist übrig geblieben.

Kein Problem war es auch für die Jugendfeuerwehr, Schortens, das Osterfeuer in Brand zu setzen. Und der kalte und kräftige Wind tat ein Übriges: Schnell griffen die Flammen vom Stroh auf das Holz über und loderten meterhoch. Die Besucher genossen das eine oder andere wärmende Getränk. Zuerst ausverkauft an den Getränkeständen war der Glühwein und viele Gäste mussten auf Grog ausweichen. Für die kleinen Besucher gab es auch ein kleines Osterfeuer – und das war der eigentliche Renner. Da konnte man nah herangehen, nach Herzenslust kokeln und das Feuer auch mit neuem Brennmaterial versorgen. Die Kleidung allerdings werden die Mütter wohl anschließend in die Waschmaschine gesteckt haben. Der alte befestigte Platz stand nicht zur Verfügung, so dass das Osterfeuer auf einem recht matschigen Acker brannte.

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