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Feuer in Sandkrug
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Feuer in Sandkrug

NWZonline.de Region Friesland Kultur

Majestätisch, treu und verabschiedet

23.08.2016

Seit 40 Jahren ist Ulrich Schütte bei der Firma Carstens in Winkelsheide beschäftigt. Für diese Treue erhielt der 55-jährige Familienvater von vier Kindern jetzt eine Ehrenurkunde und einen Präsentkorb überreicht. Es gratulierten neben dem Geschäftsführer Michael Carstens und dem Seniorchef Werner Carstens auch der Obermeister der Metall-Innung Jade, Matthias Eiben. Glückwünsche überbrachte zudem Peter Brunken von der Kreishandwerkerschaft Jade.

Ulrich Schütte begann am 2. August 1976 seine Ausbildung zum Maschinenbauer. Seit 37 Jahren führt er Montagearbeiten mit Schwerpunkt bei der Papier- und Kartonfabrik Varel aus. Zu seinen Hobbys gehört die Feuerwehr, für die er auch als Wertungsrichter bei Wettbewerben im Einsatz ist. Bei der Gartenarbeit findet er ebenso Entspannung wie bei seinen alle zwei Wochen stattfindenden Doppelkopfrunden. In einer selbst gebauten Tonne räuchert er selber Forellen. Zudem fährt Ulrich Schütte gerne mit seinem VW-Bulli in den Urlaub.

Vor 25 Jahren hat er zudem eine freiwillige Elternzeit eingelegt. „Mit dem Einverständnis der Firma habe ich drei Jahre lang auf einen Arbeitstag verzichtet, um mich um meine Kinder zu kümmern“, sagt Ulrich Schütte – und, damit seine Frau Susanne Schütte wieder zurück in den Beruf finden konnte.

Abschied für Pastor Dr. Dirk Sager von der Vareler Baptistengemeinde: „Und die da lehren werden leuchten wie des Himmels Glanz“, Martina Beckmann von der Gemeindeleitung hatte einen passenden Vers des Propheten Daniel für den Gemeindepastor ausgewählt, der jetzt die evangelisch-freikirchliche Gemeinde verlässt. Ungewöhnlich gut besucht war die Kirche zum Abschiedsgottesdienst, weil auch viele Mitglieder anderer christlicher Gemeinden teilnahmen. Wie berichtet, wurde der 41-jährige Pastor Sager als Experte für das Alte Testament an die Theologische Fachhochschule der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinden nach Elstal berufen. In seiner Predigt erklärte Studienleiter Dr. Uwe Swarat, weshalb die akademische Bildung für Pastoren wichtig ist.

Elke Visser von der Gemeindeleitung erinnerte an Pastor Sagers „dichte und fundierte Predigten“ und hob dabei eine Predigtreihe über die Sozialethik im Alten Testament hervor. Humorvoll zurückblickend nahm ein kleines Ensemble um Ralf Splettstößer die Lehre an baptistischen Bildungseinrichtungen aufs Korn. Zum Abschluss gab es ein Buffet mit iranischen und deutschen Spezialitäten. Wie berichtet, hatte die Gemeinde gerade in den vergangenen Jahren erfolgreiche Integrationsarbeit für iranische Konvertiten geleistet.

Zu einer Fünftagesreise ist der Ortsverein Varel der Arbeiterwohlfahrt (AWo) nach Mecklenburg-Vorpommern aufgebrochen. Von Stavenhagen, der Geburtsstadt des Dichters Fritz Reuter (1810 – 1874) wurden die täglichen Ausflüge gestartet. „Eine Rundfahrt durch die Mecklenburgische Seenplatte mit dem Besuch des Nationalpark-Hauses und der Stadt Waren beendeten den ersten Tag. Am zweiten Tag fuhren wir auf die Insel Usedom“, berichtet jetzt Dieter Wacker. Während der Rundfahrt wurde in den Kaiserbädern Ahlbeck und Heringsdorf Pause gemacht. Die Insel Rügen war am dritten Tag das Ausflugziel. Eine Fahrt mit der Rügenschen Kleinbahn „Rasender Roland“ sowie eine Schifffahrt zu den Kreidefelsen rundeten das Programm ab.

Majestätisch ist es am Wochenende beim 6. Königinnentag in Blomberg (Nordrhein-Westfalen) zugegangen. Mit dabei war auch Varels Mühlenkönigin Julia Heil und die Mühlenprinzessin Luisa Jankowski. 150 Königinnen aus 14 Bundesländern trafen sich. Gemeinsam planten sie die größte königliche Autogrammstunde der Welt und hoffen damit auf einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. „Das war ein sehr schönes Wochenende, wir haben viel Spaß gehabt“, sagte Julia I. Höhepunkt war ein Treffen mit dem König von Ghana, Céphas Bansah. „Er war total herzlich und überhaupt nicht abgehoben“, sagte die Mühlenkönigin. Beim Abendessen hatte sie Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. „Und auch, wenn man sich bei dem Treffen zufällig begegnete, hatte er immer ein nettes Wort parat.“

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