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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Mehr Taschengeld zum Markt

12.09.2016

Varel Für Manfred Treuenberg und seinen kleinen Bruder Günter war es stets der Höhepunkt des Jahres. „Der Kramermarkt war wie Geburtstag oder Weihnachten“, erinnert sich der Vareler noch ganz genau an die Besuche als Kind auf dem Volksfest: „Denn dann wurde das Taschengeld erhöht.“ Und wenn das aufgebraucht war? „Dann ging es zu Oma und Opa. Die ließen auch noch was springen“, sagt der heute 72-jährige Manfred Treuenberg schmunzelnd.

Viele besondere Erlebnisse hat er damals gemacht. Vor allem die verschiedenen Fahrgeschäfte hatten es ihm angetan. „Ich erinnere mich noch genau an die St.-Moritz-Bahn. Die hatte einen riesigen Schneemann. Aufgestellt war sie zwischen der alten Feuerwehr am Markt und Willis Fahrradladen.“ Und vor der Schlossplatzschule – diese war in den 1950er Jahren noch eine Mädchenschule – stand eine Achterbahn. „Ein kleines Riesenrad gab es auch“, sagt Manfred Treuenberg.

Eine ganz besondere Begebenheit wird er aber nie vergessen: Das Treffen mit dem berühmten Eisbären. Das Schwarz-Weiß-Foto mit ihm als Sechsjährigen und seinem kleinen Bruder an der Hand hat er aufbewahrt. „Wir hatten beide Angst“, sagt Manfred Treuenberg. Und das sieht man den beiden Jungen auf dem Bild, aufgenommen in der Nähe des Autoskooters auf dem Schlossplatz, auch etwas an. Dabei steckte in dem Kostüm ein Mensch.

Dass Manfred Treuenberg der Vareler Kramermarkt lange nicht mehr los lassen würde, ahnte er damals noch nicht. Als Ratsmitglied war er später zunächst 15 Jahre stellvertretender Vorsitzender des Marktausschusses, dem er anschließend fünf Jahre lang vorsaß: „Da hätte ich als Kind niemals dran gedacht.“


Ein Spezial unter   www.nwzonline.de/kramermarkt-varel 
Olaf Ulbrich
Redaktionsleitung Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2501

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