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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Gesucht wird: Ein Name für die Kirche Middoge

29.11.2019

Middoge Sie ist fast 550 Jahre alt – doch einen Namen hatte sie nie: Während alle anderen alten Kirchen im Jeverland aus ihrer katholischen Zeit noch einen Heiligen als Patron im Namen führen, gab es für die Kirche Middoge kein Patronat. St. Martin in Tettens, St. Sixtus und Sinicius in Hohenkirchen, St. Johannes und St. Elisabeth in Waddewarden und Westrum oder St. Marien in Oldorf sind einige Beispiele.

Namensvorschläge für die Kirche

Der Gemeindekirchenrat bittet um Namensvorschläge für die Kirche Middoge samt kurzer Begründung.

Eingereicht werden können Vorschläge im
 Kirchenbüro in Tettens, Schmiedstraße 7, Tel. 04463/444, Kirchenbuero.tettens-middoge@kirche.oldenburg.de
 bei den Mitgliedern des Gemeindekirchenrats Middoge: Pastorin Anna Bernau, Schmiedestraße 7, Tettens Heike Dirks-Heinen, Elisabethgroden 3 B Arno Hinrichs, Müllerweg 7 B, Middoge Cornelia Peters, Häuptlingsstr. 21, Middoge Heiko Peters, Sophiengroden 9 Wilhelm Peters, Müllerweg 7 C, Middoge
 in der Bäckerei Schoof, Müllerweg 10.

„Die Kirche Middoge soll einen Namen bekommen“ – das wünscht sich der Gemeindekirchenrat der ev.-luth Gemeinde seit Jahren. „Trotz ihres ordentlichen, bald 550-jährigen Alters, ist die Kirche zu Middoge im Vergleich zu den Kirchen ringsum noch recht jung. Und während die anderen Kirchen in der Nachbarschaft meist längst ihren Namen gefunden haben, ist es bei der Kirche zu Middoge bei dem schlichten Verweis auf den Ort geblieben“, bedauern die Kirchenältesten aus Middoge.

Aus diesem Grund rufen sie alle Kirchgänger und Einwohner Middoges und alle anderen auf, sich Gedanken über einen passenden Kirchennamen zu machen. Namensvorschläge nimmt unter anderem das Kirchenbüro Tettens-Middoge an.

Mehrere Beweggründe für die Namensgebung hat der Kirchenrat: Der Kirchenname soll Kirche und Ort sichtbarer und öffentlicher machen. Der Name der Kirche soll wichtiger Baustein für christliches Leben und Glauben sein. Und schließlich soll der Kirchenname die Gemeinschaft stärken.

„Durch eine weitere Beteiligung von Nachbargemeinden, Kommunen und Vereinen möchten wir alle Interessierten ins Boot holen und die Freude am gemeinschaftlichen Leben und Entscheiden wecken und stärken“, so der Gemeindekirchenrat.

Die Frage also lautet: Welcher Name passt zur Kirche, zur Kirchengemeinde, zu den Menschen und zum Glauben?

Die Kirche Middoge

Der Ort Middoge ist eng mit der Eindeichung der alten Harlebucht verbunden. Der Begriff „Midd“ bezeichnet eine inselähnliche Lage. Die Silbe „Oge/oog“ weist auf „Insel“ hin.

Die ev.-luth. Kirche ist ein kleiner einschiffiger Backsteinbau aus dem späten 15. Jahrhundert. Sie steht auf dem Rest eines alten Deichs. Westwand und Westturm stammen aus der Zeit um 1800. Der Chorschluss wurde 1912 außen erneuert. Die Kirchengemeinde gehörte im 15. Jahrhundert zum Bistum Bremen und war der Sendkirche in Hohenkirchen unterstellt.

Als eigenständige Kirchengemeinde zählt Middoge etwa 190 Gemeindeglieder. Sie ist mit der Kirchengemeinde Tettens pfarramtlich verbunden.

Die Kirchengemeinde hofft auf viele Vorschläge – nach der Sichtung aller eingegangenen Vorschläge wird es eine Versammlung in der Alten Pastorei in Middoge geben, bei der, wenn möglich, ein Name ausgewählt wird.

Sollte kein passender Name gefunden werden, bleibt es bei der Bezeichnung ,Kirche Middoge‘. „Als Ziel steht jedoch ein Gottesdienst mit Namensgebung und der Bitte um Gottes Segen“, sagt Pastorin Anna Bernau:

Denn mit der Namensgebung will die Kirchengemeinde Middoge den Glauben feiern und mit allen Nachbargemeinden und Gästen der christlichen Wurzeln gedenken und diese auch in Zukunft nicht dem Vergessen übergeben.

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