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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ja-ich-will-Getränke für Frauen

12.03.2018

Middoge Was es nicht gibt, das gibt es doch. Das ist das Motto des Lustspiels in drei Akten von Helmut Schmidt mit dem Titel „Hebbt wie nich – gifft dat nich“. Damit haben die Javenlocker Spölers am Freitag ihr Premierenpublikum in der Alten Pastorei in Middoge überzeugt.

Zum Inhalt: In der Haushaltskasse der Familie Eggers ist Ebbe, weil der Kiosk zu wenig abwirft. Die Eggers, das sind Vater Rolf (Emil Doden), Mutter Therese (Gertrud Lübben), Sohn Florian (Helmut Kohl) und Tochter Anne (Ilka Hinrichs).

Das Stück

Weitere Aufführungstermine sind Mittwoch, der 14. März um 20 Uhr. Am Sonnabend, 17. März, findet eine Nachmittagsaufführung statt und zwar ab 15 Uhr. Davor gibt es ab 14 Uhr eine Kaffee-/Teetafel mit natürlich leckerem Kuchen. Für diese Aufführung gibt es Karten nur im Vorverkauf.

Vorverkaufsstellen gibt es bei der Bäckerei Helma Schoof in Middoge, bei der Volksbank Hohenkirchen, der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) in Hohenkirchen und der Raiffeisenbank in Carolinensiel

Helpers vör un achter de Bühn sün Hillena Brader (Maske und Frisuren), Ekke Schoof (Technik), Kerstin Lüken als Topustersche un een Bült Lü van de Dörpgemeenschaft

Während Mutter Therese zur Kur weilt, überlegen Vater und Sohn, wie sie im Kiosk mehr Umsatz erzielen können. Da kommt als Retter in der Not der um keine Ausrede verlegene Vertreter Waldemar Jungenkrüger (Heiner Gralfs). Und der verspricht, jeden Wunsch erfüllen zu können – von Wundertabletten über Slipeinlagen für den Mann, das Toilettenpapier „Pups und weg“ bis hin zu einem Getränk, das Frauen willig werden lässt.

Das Getränk kommt Sohn Eggers sehr entgegen, da seine Freundin (Uschi Müller) sich ihm gegenüber sehr prüde und zurückhaltend verhält. Wäre da nicht Tochter Hilke, die von der JIW-Cola (Ja-ich-will-Cola) trinkt und völlig ausrastet. So geht es auch einer Urlauberin, die nach einer Jogging-Tour nach einem Getränk verlangt und danach Vater Eggers vernaschen will.

Inzwischen ist Mutter Eggers zurück und probiert ebenfalls das eine oder andere Mittelchen aus. Und so wie sie sind auch andere Dorfbewohner begeistert von Waldemars Wundermitteln. Der Kiosk brummt, freut sich die Familie.

Doch mal ehrlich: All das ist doch irgendwie zu schön, um wahr zu sein, oder? Und so kommt es natürlich, dass alle Mittelchen auch ihre Nebenwirkungen haben. Da fallen Haare aus, Gesichter färben sich bunt und vom Toilettenpapier geht ein fürchterlicher Juckreiz aus. Aber auch hier weiß Waldemar Rat: Denn für alle Mittel hat er natürlich auch Gegenmittel.

Viel Szenenapplaus und Gelächter gab es während der Aufführung und das beflügelte die Spieler und Spielerinnen, ihren Part besonders witzig und bühnenwirksam darzustellen. Nach den ersten beiden Aufführungen am vergangenen Freitag und Samstag folgen noch zwei weitere.