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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Hardekopf-Festival: Mit altem Film Literatur neu erleben

22.04.2016

Varel Ein Kinoabend der besonderen Art findet an diesem Sonnabend, 23. April, im ehemaligen „Schwarzen Roß“ (Mühlenstraße 5) statt. Im Rahmen des Vareler Ferdinand-Hardekopf-Festivals wird der Stummfilm „L’Assommoir“ gezeigt. Der Musiker Diet Schütte hat eigens einen Soundtrack entwickelt, der diesen frühen Film von Albert Capellani neu darstellen wird. 1909 hat Capellani eine Filmadaption des gleichnamigen Romans von Emile Zola geschaffen, die nicht nur den in Varel geborenen Literaten Ferdinand Hardekopf (1876 – 1954) beeindruckt hat.

„Hardekopf wird diesen Film sehr wahrscheinlich während seines gemeinsamen Aufenthaltes mit Emmy Hennings in Paris gesehen haben“, sagt Norbert Ahlers vom veranstaltenden Arbeitskreis „LiVe – Literatur in Varel entdecken“: „Seine Kinoerlebnisse in jener Zeit waren so intensiv, dass er zeitgleich einen Essay über das damals noch junge Medium Film verfasste.“ Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt fünf Euro.

Mit einem „literarischen Stadtrundgang“ wird das Hardekopf-Festival am Sonntag, 24. April, fortgesetzt. Start ist um 10 Uhr an der Auferstehungskirche an der Oldenburger Straße. Die Teilnahme ist kostenlos. Während des zweistündigen Rundgangs wird an Literaten erinnert, die in Varel lebten oder familiäre Bezüge zur Stadt haben.

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Der spätere Journalist und Schriftsteller Ferdinand Hardekopf ist in Varel geboren. Georg Ruseler (1866 – 1920) hat sich hier als Heimatdichter einen Namen gemacht. Theodor Storm (1817 – 1888, „Der Schimmelreiter“) war in Varel zu Gast, da dort sein Sohn Karl lebte und als Musiklehrer arbeitete.

Der Rundgang beginnt am Grab von Karl Storm. Die Route führt anschließend über acht Stationen durch die Innenstadt, an denen die Literaten ihre Spuren hinterlassen haben. „Die Teilnehmer erwartet ein neuer, literarischer Blick auf ihre Stadt“, kündigt Sigird Busch von „LiVe“ an.

Ute Krah-Becker und Hans Sauer informieren über Ferdinand Hardekopf. Uwe Hüttmann berichtet über die Vareler Seite der Familie Storm und Rainer Urban über Leben und Werk von Georg Ruseler.

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