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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Mit der Kunst eng verbunden

22.06.2006

Mit der Kunst ist Dangast eng verbunden – und auch die Familie Tapken hat und hatte ein enges Verhältnis zu den Künstlern. Da ist es wenig erstaunlich, dass Maren Tapken (32) Kulturpädagogik in Hildesheim studiert hat, „ein wundervoller Studiengang“. So ist die Gastronomin bestens qualifiziert, um Gästen die Kunst im Nordseebad nahe zu bringen. Rund um das (alte) Kurhaus, das die Familie Tapken betreibt, gibt es Bezüge zur Kunst und zur Kunstgeschichte en masse: Die Brücke-Maler um Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff malten das Kurhaus, abgesehen davon, dass sie dort auch zeitweise logierten und speisten. Die Maler Willy Hinck oder Franz Radziwill gingen dort ein und aus – wie später die Aktionskünstler um Anatol Herzfeld, der Wikinger-Kaiser Butjatha oder der Bildhauer Eckart Grenzer. All das berichtet Maren Tapken den Interessierten, die auch für die einzigartige Topographie des Kurhaus-Ensembles sensibilisiert werden, wo die hohe Geest mit ihren

Bäumen direkt ins Meer übergeht. Maren Tapken weist auf die herben Farben hin, die sich im Wattenmeer widerspiegeln und die die Künstler in der friesischen Landschaft suchten und noch finden. „Für mich ist das etwas Großartiges.“ Maren Tapken hat eine Hotellehre absolviert – in Hamburg im „Europäischen Hof“, und das Handwerk von der Pike auf gelernt. 2002 ist sie zurück nach Dangast gekehrt, wo sie irgendwann die Kurhaus-Gastronomie übernehmen wird. Deren besonderes Flair wird einerseits durch die einmalige Lage mit der Strandmauer-Architektur bestimmt, andererseits durch die Liberalität, die dort nicht nur die Künstler spüren, sondern auch die vielen Strandbesucher – bei freiem Eintritt.brw

Maren Tapken

Kulturpädagogin

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