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NWZonline.de Region Friesland Kultur

140 Jahre Stadtchor: Musik hält Sängerinnen jung

21.06.2017

Jever Seit 1985 firmiert der Chor als Stadtchor, ursprünglich gegründet

war er als Männergesangverein – doch seit 1992 ist er fest in Frauenhand. Zum 140-jährigen Bestehen haben die 36 Sängerinnen um Chorleiterin Tatjana Glazer ein schönes Konzert im gut gefüllten Saal des Schützenhofs gegeben. Unterstützt wurden sie dabei vom Gemischten Chor Middels.

„Wer schon einmal gesungen hat, kann verstehen, wie gut es der Seele tut“, sagte Heike Martsfeld: Sie führte als Moderatorin durch den Konzertabend und gab den Zuhörern einen kurzen Einblick in die Geschichte des Chors. „Wir sind sehr stolz, diese Tradition weiterzuführen. Und entgegen dem Trend bei Chören sind wir weiter gewachsen“, betonte sie.

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Geschichte des Stadtchors

Die Stadt Jever galt schon seit 1700 als „Pflegestätte des Chorgesangs“. 1884 wurden gar sieben Männergesangvereine registriert.

1877 wurde der Bürgergesangverein aus der Taufe gehoben, drei Jahre später fügte man den Namen „Liederkranz“ hinzu. Da dieser Chor 1938 mit dem Männergesangverein Jever unter dem Namen „Vereinigte Männerchöre Jever“ vereinigt wurde, bestimmte man nach dem Zweiten Weltkrieg das Jahr 1877 als das Gründungsjahr des Gesangvereins.

Nach dem Krieg wurden auch Frauen im Chor zugelassen – der Männergesangverein wurde zum gemischten Chor. Seit 1985 nannte sich der Chor Stadtchor. Seit 1992 ist der Stadtchor ein reiner Frauenchor.

1977, zum 100-jährigen Bestehen des Gesangvereins, wurde drei Tage lang gefeiert – vom 14. bis 16. Oktober mit einem Jubiläumskonzert am Dannhalm, dem Festakt im Schloss und dem Sängerfest des Oldenburgischen Sängerbunds.

Die beiden Chöre und das Trio aus Hanna-Maria Paul und Meret Wiese (Querflöte) sowie Dirk Wernick am Klavier hatten ein schönes Programm ausgearbeitet. Schlager, Popsongs und Gospel wechselten sich ab.

Bürgermeister Jan Edo Albers würdigte den Stadtchor mit einer persönlichen Erinnerung: Seine Großmutter ist 1946/47 nach Jever gekommen – und im Chor sei sie mit offenen Armen empfangen und in die Stadt aufgenommen worden.

„Musik ist eine wunderschöne Sache und hält jung“, betonte Gerhard Brunken, Präsident des Oldenburgischen Sängerbunds. Er appellierte an den Stadtchor, jüngere Mitglieder aufzunehmen. Denn angesichts der Nachwuchssorgen vieler Chöre gehe es darum, Platz zu machen für Nachwuchs.

Das war übrigens auch Thema bei der 100-Jahr-Feier des damaligen Gesangvereins 1977: Festredner Bernhard Schönbohm, Rektor i.R., hatte damals beklagt, dass Chören Nachwuchs fehlt. „Wir stecken mitten drin in einer Kulturkrise ohnegleichen. Bedenken Sie, dass in unseren Schulen kaum noch gesungen, kaum noch ein Gedicht gelernt wird“, wurde er damals zitiert.

Das hat sich seitdem verändert – Tatjana Glazer etwa leitet auch an der Oberschule Hohenkirchen Musik- und gesangsgruppen.


Video unter   www.youtube.com/nwzplay 
Video

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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