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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Einweihung: Ein Zuhause für die Kunst

02.10.2018

Neuenburg Hohe Decken mit rechteckigen Glaskuppeln, durch die Tageslicht in den großen Raum fällt, braune Stahlträger im Industrie-Stil, Betonboden und fast deckenhohe Fenster: Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk, und innen drin findet die Kunst ein Zuhause. Sonja Wachter hat jetzt ihre Galerie an der Urwaldstraße in Neuenburg offiziell eröffnet.

Schon seit Baubeginn zieht das ambitionierte Projekt direkt neben der Bundesstraße am Neuenburger Ortseingang die Blicke der Auto- und Fahrradfahrer auf sich. Das Haus sorgte bei einigen Neuenburgern und Passanten wegen seiner exponierten Lage und seiner bekannten Besitzer für Gesprächsstoff.

Sonja Wachter hat auf der großen Wiese eine neue Galerie mit direkt angeschlossener Kunstschule sowie ihr neues Wohnhaus gebaut. Direkt nebenan steht, im hinteren Bereich des dreiteiligen kubischen Gebäudekomplexes, das Haus ihres Mannes, dem Bürgermeister Heiner Lauxtermann.

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Es war nicht immer leicht für die Künstlerin Sonja Wachter zu hören, wie manche Menschen den Neubau kommentierten – oft sei der Satz gefallen: „Das ist das Haus vom Bürgermeister.“ Aber das sei es eben nicht. „Das ist meine Kunstschule, meine Galerie und mein Wohnhaus. Und daneben, da steht das Haus vom Bürgermeister“, sagt die Künstlerin.

Noch schwerer aber sei es für sie zu ertragen gewesen, dass es manch einer dem Bürgermeister zuzuschreiben schien, dass sie an dieser exponierten Stelle direkt am Ortseingang zwischen Urwald und Bundesstraße ihre Galerie bauen konnte. Dass sie sich den Bauplatz schon gesichert hatte, bevor sie überhaupt mit dem Chef der Gemeindeverwaltung liiert war, berichtete bei der Galerie-Eröffnung Petra Schmidt-Hrabak, von allen nur „Pitten“ genannt. Die langjährige Wegbegleiterin von Sonja Wachter hielt vor den vielen geladenen Gästen die Ansprache.

Nach Jahren habe sich Sonja Wachter mit der Galerie ihren großen Lebenstraum erfüllt. Schon vor sechs Jahren, sagte Petra Schmidt-Hrabak, habe Sonja Wachter auf der Wiese gestanden und davon geträumt, genau dort ihre Galerie zu bauen. „Sie hat bei der Gemeinde angerufen. Und Herr Kant hat ihr mitgeteilt, dass es sich tatsächlich um Bauland handelt und das Grundstück bereits seit 1984 erschlossen sei.“ Eigentümer sei Hein-Jürgen Thalen gewesen. Also habe sich Sonja Wachter an ihn gewandt und ihn gefragt, ob sie ihre Galerie dort bauen dürfe. „Hein-Jürgen Thalen sagte: Ja, wenn du deinen Resthof verkauft hast, melde dich.“ Weil der Eigentümer ein großer Kunstfreund sei, habe er das Grundstück für Sonja Wachter frei gehalten, bis sie tatsächlich ihren großen Resthof in Ruttelerfeld „in gute Hände“ verkauft hatte.

Mit diesen Tatsachen, so hieß es in der Ansprache, hoffe Sonja Wachter, „Spekulationen und übler Nachrede“ ein Ende machen zu können.

„Nach einem harten Jahr bin ich so glücklich, so viele wunderbare Menschen in meinen Räumen begrüßen zu dürfen“, sagte die Künstlerin.

Viele Freunde, Künstler, Wegbegleiter und natürlich junge Kunstschüler waren zur Eröffnung gekommen. Franky Joseph und Manfred Deinert machten Musik. Die Gäste konnten sich an den Wänden die Werke von Sonja Wachter und Dagmar Hauswald ansehen. Am Sonntag, 18. November, soll die erste große Ausstellung in der Galerie eröffnet werden. Dann wird John Brumbach aus Chicago Saxophon spielen. Am 24. November soll in der Galerie ein Jazz-Konzert mit Erwin Helfer aus Chicago steigen.

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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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