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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Theater: Neugierige Putzfrau mischt alles auf

06.10.2014

Varel Diese neugierige Putzfrau ist wirklich eine Zumutung für den Kommissar. Ständig mischt sie sich in die Vernehmungen von Verdächtigen und Zeugen, entwickelt eigene Lösungsansätze und ermittelt auch noch selbst. Dass dabei zwei Leichen gefunden werden, ist kein Wunder, doch überrascht, dass eine vermeintliche Leiche quicklebendig herumläuft.

„Fro Pieper lävt gefährlich“ heißt die Krimikomödie, mit der die Niederdeutsche Bühne Varel die Theatersaison eröffnet hat. Am Freitagabend erlebten die Zuschauer im voll besetzten Tivoli die Premiere und ein Bühnenbild, in dem in einer Bürolandschaft mit Besprechungsecke die Handlung stattfindet (Bühnenbild: Egon Loop). Durch drei Türen erfolgen viele Auf- und Abgänge, es gibt einen Kleiderschrank, der später auch als Versteck dient, eine Anrichte mit dem unvermeidlichen Schnaps, den einige der Akteure auf den Brettern brauchen.

Vor und hinterden Kulissen

„Fro Pieper lävt gefährlich“: Elke Theesfeld (Regie), Angelica Sandelmann (Assistenz), Leni Twiele (Souffleuse); mit Gitta Laßen, Kevin Barre, Klaus Dossmann, Merwe Wiltfang, Marlies Renz, Gerold Diers, Caroline Theilen, Wilfried Weinberg

Bühnenbild -und Bau: Egon Loop, Dirk Brumund, Eckhard Müller-Wehlau, Jens Meyer, Jan Feld, Wolfgang Stammer, Hugo Engberts, Andreas Frerichs, Johann Hagena, Birthe Schulz

Maske, Frisuren: Helga von Eßen, Mona Lühring, Nicole Beyer

Requisite: Brigitte Haase

Licht, Ton: Arne Laßen, Tammo Padeken, Raimond Knötzsch

Aufführungstermine: 7., 10., 12. 14., 17., 19., 24. und 26. Oktober (20 Uhr), 12. Oktober 15.30 Uhr. Tivoli, Windallee. Karten bei Tabula Magica, Neue Straße in Varel, Tel. 04451/9617919, oder an der Abendkasse.

Die Zuschauer erleben auch eine patente Putzfrau Pieper (Gitta Laßen) die erst ihre grünen Putzhandschuhe gar nicht ablegen will, dann mit dem Staubwedel eine Dauerreinigung der Möbel und Utensilien vornimmt, damit sie nur ja keines der Gespräche verpasst. Brillant ihr Versteck für belastendes Material im Strumpfband. Der Kommissar Brockmann (Klaus Dossmann) ist ein Weichei. Zwar pellt er sich ständig Eier, die er verzehrt, aber er traut sich nicht Fro Pieper in ihre Schranken zu weisen, denn Jahre zuvor waren die beiden per Du. Alle Vernehmungen finden in dem Büro des vermeintlichen Mordopfers statt, wo die schlaue Putzfrau dem Mörder auch schließlich eine Falle stellt.

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Regisseurin Elke Theesfeld hat einen Klassiker des plattdeutschen Komödien-Repertoires inszeniert, der als hochdeutsche Fassung auch für Kino und Fernsehen verfilmt wurde als „Keine Leiche ohne Lily“ (Autor Jack Popplewell nannte sein Bühnenstück „Busybody“, Wichtigtuer). Ganz so flott, wie es vielleicht notwendig wäre, um nicht ins Nachdenken über den Sinn zu kommen, ist das Ergebnis freilich nicht. Vor der Pause zieht sich die Vernehmung der Verdächtigen etwas in die Länge. Zugute halten darf man der Regisseurin die Arbeit mit zahlreichen neuen Akteuren, die noch nie oder länger nicht auf der Bühne gestanden haben. Eine Überfallszene und der Kampf der Putzfrau mit dem Mörder in blau getauchtes Licht und in Zeitlupe sind dagegen Regieeffekte, die in guter Erinnerung bleiben.

Am Schluss gab es einen verdienten Extraapplaus für die Hauptdarstellerin Gitta Laßen, die die neugierige Putzfrau facettenreich und temperamentvoll darstellt. Aus dem Bühnennachwuchs gefallen Caroline Theilen, als langbeinige und etwas zickige Büroangestellte, sowie Kevin Barre, der der an sich undankbaren Rolle des Polizisten (führt die Verdächtigen auf die Bühne oder wieder ab) eine Prise Schalk einhaucht. In weiteren Rollen sind Merwe Wiltfang, nach 30 Jahren Pause Marlies Renz (heult in ihrer Büroangestellten-Rolle viel, aber effektiv), Gerold Diers und Wilfried Weinberg zu sehen. Fro Pieper ermittelt wieder am Dienstag, 7. Oktober (20 Uhr, Tivoli, Karten an der Abendkasse oder bei Tabula Magica).


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-friesland 
Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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