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NWZonline.de Region Friesland Kultur

„Nie zu alt für Punk-Rock und Metal“

27.10.2015
Frage: Die Szenen für Euer Musikvideo zum neuen Album sind im Kasten, Euer Trailer ist veröffentlicht. Wie ist der Dreh gelaufen?
Phil: Wir sind sowas von zufrieden, alle haben super mitgemacht. Unser Filmemacher Florian Schwarz war auch sehr geduldig mit uns, wir sind ja schließlich keine Profischauspieler. Aber alles hat gut funktioniert – sogar der Hund.
Frage: Die Fans sind sicher schon auf das Ergebnis gespannt. Ihr konntet bereits einen Blick auf das fertige Video werfen. Dein Fazit?
Phil: Es ist sehr geil geworden und sehr professionell. Es wird eine kleine Geschichte erzählt. Es kommen ein Krieger und eine Elfe vor und noch andere Gestalten, aber ich will nicht zu viel verraten. Lasst Euch einfach überraschen.
Frage: Der Song zum Video heißt „Das Meer“, deshalb auch der Dreh am Strand. Warum habt Ihr ausgerechnet diesen Song verfilmt?
Phil: Da gab es bandintern hitzige Diskussionen. Songlänge und Inhalt haben eine große Rolle gespielt. Der Songtext beschreibt, wo wir leben, wie wir an der Küste zurechtkommen. Die Küste, aber auch die Menschen hier formen uns – der Song war ein guter Kompromiss.
Frage: Zum neuen Album gehören zehn weitere Songs. Worauf können sich Eure Fans freuen?
Phil: Alles gleich, alles anders. Das trifft es wohl. Wir haben neue Songs und eine neue Struktur, wir haben uns weitergeformt, sind aber Hellhead geblieben. Es gibt den gewohnt fetten Sound mit leicht ironischen, leicht lächelnden Texten. Auch wenn sich das zweite Album vom ersten unterscheidet: Wir haben wie beim ersten Album mit Jörg Uken von Soundlodge zusammengearbeitet. Er ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet und ist wieder super auf uns eingegangen. Wir haben noch im Studio den einen oder anderen Song besser gestaltet.
Frage: Eure Musik ist laut, aber nicht so leicht einzuordnen. Sag mal selbst, was spielt Ihr eigentlich?
Phil: Ha, da haben wir tatsächlich selbst manchmal Schwierigkeiten. Wir machen eine Mischung aus Metal, Punk und Rock’n’Roll, manchmal auch Melodic Death Metal. Vor allem geht unsere Musik aber immer nach vorne und mitten ins Gesicht.
Frage: Das klingt, als würde eure Musik von vielen Stilen und Richtungen profitieren. . .
Phil: Wir sind ja schon gesetzteren Alters, da hat natürlich jeder musikalische Vorbilder und Musik, die er gerne hört. Das ist bei uns ganz unterschiedlich, wir sind da breit aufgestellt. Ich selbst höre gerne Death Metal, unser Schlagzeuger ist auch für Stoner Rock zu haben und unser Sänger kommt aus den Tiefen des Punk. So wird unser Zusammenspiel vielschichtig und interessant.
Frage: Und wer schreibt bei Euch die Songs?
Phil: Das Musikalische machen wir zusammen. Die Texte kommen von unserem Sänger, der hat eine sehr lyrische Ader, da müssen wir manchmal aufpassen, dass das nicht überhand nimmt. Wir sind ja alle Autodidakten, hatten zwar mal ein bisschen Gitarrenunterricht und wissen daher, wie rum wir die Gitarre halten müssen. Aber alles andere ist so entstanden.
Frage: In dieser Formation spielt ihr seit 2010 zusammen. Ihr habt inzwischen, wie Du so schön gesagt hast, ein gesetzteres Alter. Seid ihr nicht langsam zu alt für diese Musik?
Phil: Überhaupt nicht, denn man ist immer so alt, wie man sich fühlt und wir sind grad erst volljährig geworden.