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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Pastor greift zur Maurerkelle

25.02.2015

Zetel Jetzt geht alles den geplanten Gang: Viel Aufregung hat es um den Neubau des Pfarrhauses in der Straße Westerende in Zetel gegeben. Erst zu Beginn des Jahres hatte die Kirchengemeinde die Pläne offiziell vorgestellt. Dann folgten wenig später die ersten Erdarbeiten, bei denen Sondermüll im Boden gefunden wurde. Das wird jetzt zwar teuer für die Kirchengemeinde, zu sehen ist von dem Dilemma aber nichts mehr. Jetzt legten Kirchenvertreter den Grundstein für den Bau.

Kupferrohr eingemauert

Pastor Michael Trippner griff selbst zur Maurerkelle. Bei der Grundsteinlegung dabei waren auch der Bauunternehmer Jens Coldewey und seine Mitarbeiter, Hartmut Kapels und Jörn Haußmann vom Architekturbüro, Mitglieder des Bau- und Finanzausschusses der Kirchengemeinde, Gemeindekirchenräte und Mitarbeiter der Kirchengemeinde.

Neues Pfarrhaus

Die Baukosten waren in der Planung mit 342 000 Euro veranschlagt. Wie teuer die Entsorgung des gefundenen Sondermülls wird, ist noch nicht bekannt.

Der Neubau gegenüber der St.-Martins-Kirche wird ein Einfamilienhaus mit Carport. Der Giebel soll zur Straße zeigen. Geplant ist eine Fassade aus hellem gräulichen Klinkerstein und roten Backstein-Pfeilern.

Ein neues Gemeindehaus könnte in einigen Jahren auf dem selben Gelände entstehen – die Finanzierung ist allerdings noch nicht gesichert. Diese Planung ist mittelfristig.

In ein Kupferrohr füllten die Pastoren die Pläne des Pfarrhauses, eine Nordwest-Zeitung, den Gemeindebrief, eine Broschüre über die St.-Martins-Kirche mit Siegel der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Zetel, alle gültigen Münzen, ein kleines Kreuz und den von Pastorin Sabine Indorf dazu verlesenen Bibeltext. Das Kupferrohr mauerten die Pastoren und Heiner Haesihus, Vorsitzender des Bau- und Finanzausschusses der Kirchengemeinde, dann eigenhändig ein.

Trotz aller Widrigkeiten

Im Anschluss stießen die Anwesenden an und Pastorin Sabine Indorf sagte, sie sei sehr dankbar, dass nach unvorhergesehenen Widrigkeiten nun planmäßig gebaut werden könne.

Diese Widrigkeiten werden allerdings die Planung der Baukosten durcheinanderbringen. Der Schutt, der bei den Erdarbeiten gefunden wurde, musste in zwölf Containern abtransportiert werden. Schrott, Fässer mit Teerölen und Abfälle wie Farbpulver der unmittelbar angrenzenden ehemaligen Weberei waren gefunden worden.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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