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NWZonline.de Region Friesland Kultur

KULTUR: Prachtvoller Klang in der Neuenburger Schlosskapelle

02.06.2009

NEUENBURG Mit veränderter Besetzung und neuem Programm – das Ensemble „Grandoni“ wusste auch dieses Jahr zu überzeugen. Zahlreiche Zuschauer, die das Konzert am Pfingstsonntag in der Schlosskapelle Neuenburg verfolgten, hatten auch schon vor zwei Jahren den Tango-Abend genossen. Dieses Programm stand unter dem Motto „Italienische Nacht“. Das kleine Ensemble füllte die Schlosskapelle mit prachtvollem Klang vollends aus. Die beiden gut ausgebildeten Stimmen (Malena und Andres Grandoni), unterstützt durch das Bandoneon (Andres Grandoni), harmonierten sehr gut mit dem Violinspiel der neuen Geigerin Julia Bianchi.

Eröffnet wurde der Abend mit der barocken Sonate und Pastorale in d-moll von Domenico Scarlatti, einer von neun Söhnen des noch berühmteren Alessandro Scarlatti. Andres Grandoni zeigte mit seinem großartigen Spiel, dass sein Konzert-Bandoneon, eine spezielles Akkordeon, ein ganzes Orchester ersetzen kann. Neben dem vollen Klang des „Basso continuo“ ermöglichen umschaltbare Register die Imitation einzelner Instrumente wie Oboe oder Fagott. Der musikalische Humor von Gioachino Rossini (Die diebische Elster, Der Barbier von Sevilla) kam auf diese Art überzeugend zum Ausdruck und wurde vom Publikum wohlwollend aufgenommen. Neben weiteren Klassikern wie Giacomo Puccini wurden auch populäre Stücke und italienische Volksweisen zu Gehör gebracht. In den „Italienischen Impressionen“, von Grandoni selbst komponiert, spielte das Titelmotiv der Filmmusik zu Mario Puzos „Der Pate“ eine tragende Rolle.

Zu Beginn des zweiten Aktes wagte sich die neue Violinistin Julia Bianchi an die 24. Capriccio op. 1 von Niccolo Paganini. Ein sehr bekanntes Stück, das einerseits schon weitere Komponisten zu Variationen inspirierte, andererseits von Paganini selbst angeblich nie öffentlich aufgeführt worden ist. Vor allem ist dies Stück außerordentlich schwer zu spielen; denn Paganini hat es für Übungszwecke komponiert, es enthält fast alle für ihn typischen technischen Anforderungen, beispielsweise das Mischen von Bogenstrich und Pizzikato der linken Hand. Julia Bianchi meisterte das beim Publikum wohlbekannte Werk gut. Anschließend brillierte auch Grandoni mit einem Solostück auf seinem vielseitigen Bandoneon, bevor das Programm mit einigen populäreren Stücken wie „Funiculi-Funicula“ und „O sole mio“ als Zugabe zu Ende ging.

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Ebenso wie das Auditorium zeigte sich Christa Rademacher vom Kunstverein „Die Bahner“ sehr zufrieden mit dem Programm und der Stimmung im Schloss. Mit stehenden Ovationen wurde das Ensemble verabschiedet.

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