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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Praktikant, Konzert und Radtour

09.09.2009

Einen Praktikanten aus Togo hat Pastor Peter Löffel derzeit an seiner Seite. Martin Kudzu, Kreispfarrer aus Togo, ist für vier Wochen in Varel, um sich mit der evangelischen Kirchengemeinde vertraut zu machen. Der Austausch erfolgt im Rahmen der Aktion „Sichtwechsel“ der Norddeutschen Mission. Löffel hatte die Gemeinde von Kudzu 2008 kennengelernt, jetzt ist der afrikanische Pastor zum Gegenbesuch in Varel. Seit einer Woche ist er hier und begeistert vom „vielen Grün und dem Wald“. Beeindruckt hat ihn auch die Größe und das Alter der Schlosskirche. In Togo wirkt die evangelische Kirche erst seit 150 Jahren, und die Kirchen sind meist einfache Bauten aus Beton und Stein, berichtet Kudzu. In den vier Wochen in Varel hat er viel vor, wird Kindergärten, Schulen und Altenheime besuchen sowie an Gottesdiensten und Gemeindekirchenratssitzungen teilnehmen. Kudzu ist zum

ersten Mal in Europa. „Ich möchte viele Anregungen und Ideen mit in meine Heimat nehmen und dort weiterentwickeln.“

Der Shantychor „De Fressen ut Varel“ stellt sich gerne in den Dienst der guten Sache. So verabredeten Vorsitzender Fritz Jürgens und sein Kollege des Shantychores Bad Zwischenahn, Wilfried Koopmann, sowie Kurdirektor Peter Schulze ein Benefizkonzert in der Wandelhalle in Bad Zwischenahn. 400 Zuhörer hatten ihre Freude daran. Bei freiem Eintritt spendeten sie 750 Euro. Mit der einen Hälfte unterstützt der Shantychor Bad Zwischenahn die Sanierung des Gemeindehauses der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, der Shantychor Varel mit der anderen Hälfte die „Vareler Tafel“. Am Montagnachmittag nahm deren Vorstandsmitglied Anita Osterloh einen symbolischen Scheck in Höhe von 376,10 Euro entgegen. Den überreichten ihr neben Fritz Jürgens seine Sangeskollegen Helmut Jung, Karl-Heinz Wessels, Herbert Hamjediers und

Friedrich Mesecke-von Rheinbaben. Ein Benefiz-Konzert zugunsten der Instandsetzung der Vareler Mühle plant der Shanty-Chor „De Freesen ut Varel“ ebenfalls. Das Konzert soll Mitte November stattfinden. Geplant ist eine Kooperation mit weiteren Akteuren, etwa der Niederdeutschen Bühne Varel. Für das Gesamtkonzept sind Vorschläge willkommen. Interessenten können sich an Fritz Jürgens wenden.

Insgesamt 33 Mitglieder der IG Metall aus dem Vareler Werk von Premium Aerotec aus Varel sind zusammen mit gut 300 weiteren Metallern aus der Region zur bundesweiten Kundgebung der Gewerkschaft nach Frankfurt gefahren. „Gemeinsam für ein gutes Leben“ lautet die Kampagne, zu der sich rund 50 000 Menschen in der Frankfurter Fußballarena trafen. Neben dem Vareler DGB-Ortsvorsitzenden Lothar Bredemeyer waren auch der IG-Metall-Vertrauenmann Dieter Lange und der IG-Metall-Bevollmächtigte Hartmut Tammen-Henke dabei. Bredemeyer hatte das Glück, auf den DGB-Vorsitzenden Michael Sommer zu treffen. Der erinnerte sich laut Bredemeyer noch sehr gut an Varel, war er doch einst Bezirksvorsitzender der Postgewerkschaft Bremen/Weser-Ems. Bredemeyer zeigte sich sehr beeindruckt von der

Kampagne vor der Bundestagswahl, die das Ziel hat, die sozialen Aspekte der Marktwirtschaft wieder stärker in den Fokus zu rücken. Imponiert habe ihm, dass 430 000 IG-Metall-Mitglieder (etwa 20 Prozent) an der Umfrage „Was stellt man sich unter einem guten Leben vor“ teilnahmen.

Die Integration von zugewanderten Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen stand im Mittelpunkt eines Seminars der Volkshochschule Friesland-Wittmund in Varel. Als Schlüsselqualifikation gilt die deutsche Sprache, die die elf Teilnehmer während des 600 Unterrichtsstunden dauernden Kursus in Grundzügen erlernt haben. In weiteren 45 Stunden ging es um die deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur. Während einer Feierstunde überreichten die Dozentinnen Susann Heise und Angelika Haag-Clodius zusammen mit Cornelia Kleen-Ottersberg von der VHS Zertifikate an die elf Seminarteilnehmer. Dabei betonte Kleen-Ottersberg, dass die Teilnehmer stolz auf ihre Leistungen sein dürften. Ziel des Kursus ist einerseits die Vermittlung der Sprache nach Vorgaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, anderseits eine schnelle

Vermittlung in den Arbeitsmarkt.

Der Kreiskirchenrat des Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven hat seine zweite Bereisung per Fahrrad dieses Mal im Bereich Varel unternommen. Ausgangspunkt für Karl-Heinz Peters, Jutta Wilhelm, Prof. Dr. Götz Strömsdörfer, Christian Scheuer, Dr. Christoph Thoma und Kai Wessels war Cäciliengroden, wo die Mitglieder des Kreiskirchenrates vom Sander geschäftsführenden Pfarrer Gerd Pöppelmeier über den Baufortschritt der Sanierung der Christuskirche informiert wurden. Von dort aus ging es entlang des Skulpturenpfads am Deich mit Stationen an den „Sieben Tagen der Schöpfung“ zur Auferstehungkirche in Varel. Dort wurde der Friedhof mit der Gedenkstätte für frühverlorene Kinder besichtigt und die neue, dritte Glocke für den Glockenturm der Auferstehungskirche in Augenschein genommen.

Zum Abschluss begaben sich die Radfahrer zur Schlosskirche, um der gelungenen Aufführung von Händels Messias durch Kreiskantor Thomas Meyer-Bauer beizuwohnen. Der Kreiskirchenrat hatte die Bereisung per Fahrrad im vergangenen Jahr erstmals auf der Route des Wangerländer Pilgerpfads vorgenommen. Nach Auskunft von Kreispfarrer Christian Scheuer gelingt es den Entscheidungsträgern im Kirchenkreis auf diese Weise besser, sich ein Bild über die örtlichen Verhältnisse und Besonderheiten der mehr als 30 Gemeinden des Kirchenkreises zu machen. Zudem solle damit eine Würdigung und Wertschätzung der Schwerpunkte und Leistungen der besuchten Region zum Ausdruck gebracht werden.

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