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NWZonline.de Region Friesland Kultur

KULTUR: Publikum singt, rezitiert, rät, musiziert und schunkelt

15.02.2010

NEUENBURG Bidla Buh in Neuenburg, das hört sich flach an. Wenn man aber bedenkt, dass der Name Bidla Buh auf ein rabenschwarzes Lied von Georg Kreisler zurückgeht, der wiederum vor allem durch seinen Schlager „Geh’n wir Tauben vergiften im Park!“ berühmt wurde, muss eher befürchtet werden, dass das ländliche Publikum hier geschmacklich überfordert wird. Aber alles kein Problem, die drei Musiker und das Publikum im Neuenburger Vereenshuus verstehen sich am Sonnabend bestens.

Zuschauer integriert

Von Anfang an werden die Zuschauer integriert, müssen Fragen beantworten, Titel raten, Gedichte rezitieren, schunkeln, singen und sogar musizieren. Als das Publikum den Hans-Albers-Titel „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ eigenständig lauthals bis zum Ende singt, ist das Erstaunen des Sängers Hans Torge Bollert nicht nur gespielt. Doch Bollert und seine beiden Mitstreiter Olaf Klindtwort (Gitarre) und Jan-Frederick Behrend (Schlagwerk) bieten ihrerseits auf der Bühne auch Erstaunliches. Sehr versiert zeigen sie sich auf zahlreichen Musikinstrumenten und instrument-ähnlichen Gegenständen. Außerordentlich rhythmussicher hantieren sie mit Besen und am Tischgeschirr. Das erinnert schon an Stepptanz, und wenig später wird tatsächlich gesteppt, nachdem auch der Schuhwechsel virtuos in die Show integriert wurde.

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Als „Hamburger Jungs“ geben sie zur Freude der Neuenburger auch Titel „op Platt“. Bill Haleys Rock ’n’ Roll wandelt sich dabei in der niederdeutschen Version allmählich in ein Jazz-Stück. Alles kein Problem für die versierten Musiker. Auch die Capri-Fischer, die James-Bond-Melodie und Udo Jürgens’ „Aber bitte mit Sahne“ werden angestimmt, dabei aber eigenwillig neu interpretiert.

Lied vom Kaktus

Den „Kleinen Grünen Kaktus“ der Comedian Harmonists verlangt das Publikum schon zu Beginn des Konzerts. Erst später wird der Wunsch erfüllt, dafür gleich in mehreren Versionen, die für viel Applaus und Gelächter sorgen. Am überzeugendsten war die Kiffer-Version „Ich rauch grad meinen Kaktus“, die sogar noch besser ankam als der „Sibirische Kaktus mit Kalinka on the Rocks“. Da verzeiht das Publikum auch gerne, dass Bollert, „die hanseatische Rampensau“, vermutet, der Konzertsaal sei ein ehemaliges Schwimmbad.

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