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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Drei Künstler und jede Menge Müll

21.08.2019

Rallenbüschen Die Vorbereitungen für die Yard-Art-Ausstellung in Diedel Klövers Skulpturengarten am Wochenende laufen auf Hochtouren. Während eines Internationalen Skulpturen-Symposiums „Recycle“ wird gebrauchten Materialien neues Leben eingehaucht. So gestaltet der spanische Künstler Cubas eine metallene Figur, die etwas mit Menschen und bedrohten Tierarten zu tun hat. „Dahinter steckt eine ganz pfiffige Idee“, findet Gastgeber Diedel Klöver, aber Genaueres will der Schrottkünstler noch nicht verraten.

Drei Künstler, drei Kunstwerke

Drei Künstler präsentieren von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. August, bei der 16. Yard-Art-Ausstellung in Klövers Skulpturengarten an der Dangaster Straße 96 in Rallenbüschen die Ergebnisse des 2. Internationalen Skulpturen-Symposiums „Recycle“.

In den zwei Wochen vor der Yard-Art-Ausstellung fertigen Cubas aus Fuerteventura, Bordalo II aus Portugal und Gastgeber Diedel Klöver drei einzigartige Werke aus Metall und Kunststoff, die den Besuchern an drei Tagen gezeigt werden.

Geöffnet ist die Ausstellung am Freitag von 16 bis 21 Uhr, am Samstag von 10 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Am Freitag werden zum Abschluss des Symposiums um 17 Uhr die Kunstwerke offiziell präsentiert.

Außerdem gibt es eine kleine Sonderausstellung zum Thema „Tierische Lyrik“. Andere bekannte Künstler wie Willy Büsing (Schrottkunst), Hilke Büsing (Aquarelle und Arbeiten aus Beton), Gunnar Voigt (Fotos), Alexandra Mergili (Schmuck) und Peer-Oliver Nau (Holzfiguren) stellen ihre Arbeiten aus. Im Gartencafé gibt es Kuchen, Kaffee und Tee. Abends klingt die Veranstaltung mit jamaikanischen Gerichten aus.

www.yard-art.de

Den Mantel des Schweigens hüllt er auch noch über die Skulptur, die er gerade selbst zusammenschweißt. Diese wird aus alten Schrauben bestehen, die einmal die großen Maschinen in der Papierfabrik zusammengehalten haben und bei Wartungsarbeiten ausgetauscht werden mussten. Inzwischen hat auch die Firma Nehlsen einen großen Mülllaster voller vorsortierter Kunststoffteile auf dem Hof von Diedel Klöver abgekippt. Daraus wird der Künstler Bordalo II aus Lissabon ein Kunstwerk fertigen. Er ist erst am Montag mit seinen Helfern in Varel angekommen.

„Das ist schon eine große Nummer, ihn hier in Varel zu haben“, freut sich Diedel Klöver, denn der junge Portugiese Artur Bordalo ärgerte sich zunehmend über die große Müllproduktion der heutigen Gesellschaft. Um seinem Ärger Luft zu machen, wurde er unter dem Künstlernamen Bordalo II kreativ.

Er fing an, Müll auf der Straße, in Wäldern und auf illegalen sowie legalen Schrottplätzen zu sammeln, um daraus große Tierinstallationen zu erschaffen. Mit seinen „Trash Animals“ („Müll-Tiere“) möchte er auf die Umweltverschmutzung und die Bedrohung der Lebensräume dieser Tiere hinweisen. Seine Kunst ist inzwischen so gefragt, dass Artur Bordalo Einladungen in die Vereinigten Staaten und nach Südamerika bekommt – und natürlich nach Rallenbüschen.

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