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NWZonline.de Region Friesland Kultur

PREMIERE: Reise in eine skurrile Traumwelt

12.12.2006

JEVER Knapp 100 Akteure standen bei der gelungenen Premiere im Dannhalm-Theater auf der Bühne. Am kommenden Sonntag gibt es ab 16 Uhr eine weitere Vorstellung.

von kirsten homola JEVER - Mit viel Applaus bedankten sich am Sonntag die Besucher im ausverkauften Theater am Dannhalm in Jever für die Ballettaufführung der Tanzschule Tatjana Schmidt. Das Stück „Alice im Wunderland“ bot nicht nur Unterhaltung, sondern gab auch Einblicke in die vielfältige Arbeit der Tanzpädagogin.

Nach einer Vorlage von Lewis Carroll hat Tatjana Schmidt, die die Schule vor etwa einem Jahr von Ursula Börner übernommen hat, das Märchen inszeniert und die Choreographie dazu geschrieben. Ob in großen Gruppen oder als Solo, ob niedliche vierjährige Winzlinge aus der tänzerischen Früherziehung oder angehende Profis – alle zeigten große technische Perfektion und Disziplin.

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Die Zuschauer spürten aber auch die unbändige Leidenschaft und die Freude, mit der die 94 Tänzerinnen und Tänzer dem Tanzen verbunden sind. Sie schwebten mit einer grazilen Beweglichkeit zu der Musik von Herbert Baumann, Franz Lehar, Camille Saint-Säens und Nikolai Rimsky-Korsakow über die Bühne, als sei es eine Leichtigkeit.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Alice im Wunderland? Ein kleines Mädchen, im ersten Akt von Eva Schmidt dargestellt, spielt im Garten auf der Wiese. Während die Zehnjährige vor sich hinträumt, läuft plötzlich ein Kaninchen mit einer Taschenuhr vorbei (Stefanie Siebers-Zander).

Wie ein roter Faden zieht sich die Rolle des Kaninchens durch das ganze Stück. Ohne lange nachzudenken, folgt Alice dem eigenartigen Geschöpf und landet dabei in einer traumartigen Unterwelt, die vor Absurditäten nur so strotzt.

Bei dem Versuch, dem Kaninchen zu folgen, passieren ihr zahlreiche Missgeschicke. So begegnet sie einer Gruppe winziger Tiere, die in einem Meer von Alices Tränen gestrandet sind, wird im Kaninchenbau gefangen und trifft eine seltsame Katze.

Ab dem zweiten Akt – Schauplatz ist der Saal der Türen – übernimmt Esther Tenberg die Rolle der Alice. In der Küche der Herzogin lernt sie die Furcht einflößende Herzkönigin kennen.

Die vier Bühnenbilder sind mal einfach und im nächsten Augenblick bis ins kleinste Detail gestaltet und sind eine hervorragende Ergänzung zur Geschichte der Alice. Dazu passten die phantasievollen und aufwendigen Kostüme, die selbstverständlich selbst genäht worden sind.

Hinter den Kulissen sorgten mehr als 20 Mitwirkende für einen reibungslosen Ablauf.

Wer das Ende dieses wunderbaren Märchens erleben und in die phantastische, farbenfrohe Welt von Alice eintauchen möchte, hat dazu noch am kommenden Sonntag, 17. Dezember, Gelegenheit. Der Vorhang hebt sich um 16 Uhr wieder im Theater am Dannhalm.

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