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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Bibliothek Sande: Leise sein muss hier keiner mehr

06.03.2020

Sande Schon lange muss es in der Bibliothek in Sande nicht mehr möglichst ruhig zugehen, um die Leser nicht zu stören. Die Einrichtung verändert sich immer mehr zum „Dritten Ort“ – einem Ort, der neben Beruf/Schule und Zuhause die Gelegenheit zum Aufenthalt ohne Konsumzwang gibt.

Ausleihe rückläufig

Während die Ausleihzahlen von Büchern, CDs und DVDs abnehmen, ist eine Zunahme bei Spielen, Hörbüchern, Zeitschriften und E-Medien zu verzeichnen. Ganz neu und sehr gut nachgefragt sind „Tonies“, eine Art Hörbuch für Kinder in Form von Figuren. Insgesamt gab es 49 794 Ausleihen (50 236 im Vorjahr).

Vergleicht man den Rückgang mit der sinkenden Bevölkerungszahl in Sande, relativieren sich die Zahlen. Den größten Anteil der Bibliotheksnutzer machen Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren aus (35 Prozent), es folgen die über 60-Jährigen (15 Prozent).

Darüber berichtete die Leiterin Ilka Schultze im Sander Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus.

Gleichwohl steht die Ausleihe unterschiedlicher Medien immer noch im Mittelpunkt – doch die Zahlen sind rückläufig. Zugleich wird die Bibliothek neu ausgerichtet. Ein Antrag auf finanzielle Förderung bei der Kulturstiftung des Bundes zur Entwicklung des „Dritten Ortes“ war im vergangenen Jahr nicht bewilligt worden, dennoch werde nun versucht, mit eigenen Mitteln voranzukommen, berichtete Schultze.

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So entstanden unter anderem ein offener Basteltreff, ein Handarbeitstreff, es wurden Familiensamstage angeboten und Spielevormittage. Dabei muss nicht alles neu werden: Eine Renaissance erlebt das Bilderbuchkino, sagte die Bibliotheks-Leiterin. Vor drei Jahren noch hatte man daran gedacht, das Format mangels Interesse aufzugeben, mittlerweile sei die Nachfrage mit mehr als 300 Kindern übers Jahr so gut wie nie.

Selbstverständlich bleiben die Förderung von Leselust und Leseverständnis mit den Grundschulen ein großes Thema.

Schultze lobte den Einsatz des vor gut einem Jahr gegründeten Fördervereins, der vor kurzem mit vier „Bee-Bots“ die erste Sachspende übergeben hat. Es handelt sich dabei um kleine Roboter, die von Kindern programmiert werden können. Sie sollen nun auch für die Leseförderung im Vorschul- und Grundschulalter eingesetzt werden.

Von den Ausschussmitgliedern gab es viel Lob für die Arbeit, möglicherweise könnte eine Kooperation mit der Familienförderung weitere positive Ergebnisse bringen, wurde von Kirstin Pöppelmeier (Grüne) angeregt.

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