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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Nistkastenbau statt Freibad

29.07.2019

Sande Eigentlich schreien die 36 Grad Rekordsommerhitze, die das Thermometer in Sande anzeigt, nach „Freibad“ – aber 25 Kinder hörten das Gebrüll nicht und zogen an zwei aufeinander folgenden Tagen Arbeitshandschuhe und Schutzbrille dem Badeanzug und der Badehose vor.

Gemeinsam mit Silvia Wesselmann, Rosi Krüger, Hannelore Gerjets, Rainer Galli, Udo Krüger, Ingo Gerjets, Bernd Bamberg, Herwig Gerdes und Josef Wesselmann von der Siedlergemeinschaft Sande schwitzten sie also stattdessen unter einem großen schattenspendenden Pavillon beim Bau von Nistkästen für Stare und Meisen mitten in einem Sander Wohngebiet. Der Asphalt und die Pflastersteine strahlen zusätzlich Hitze ab. Dagegen hilft nur sehr viel Trinken, Pausen machen und eisgekühlte Melonenstücke.

Unter Anleitung der Helfer der Siedlergemeinschaft Sande bohren die Kinder Löcher für Nägel und Schrauben vor und dürfen sogar das Einflugloch für die Vögel mit einem Forsterbohrer selbst ausbohren. Außerdem wird geschmirgelt und geschliffen was das Zeug hält.

„Es ist super hier, es gibt genug zu trinken, wir machen Pausen, nachher wird noch zusammen gegrillt. Die Arbeit macht Spaß“, sagt Juan (9), bevor er sich an das Zusammenschrauben des nächsten Nistkastens macht. Für ihn ist die Ferienpassaktion eine super Alternative zum Freibad.

Und auch die anderen Kinder, wie im vergangenen Jahr übrigens überwiegend Mädchen, die hier Akkuschrauber und Hammer schwingen, sind eifrig bei der Arbeit. „Wir könnten noch mehr von diesen kleinen Akkuschraubern anschaffen, die sind bei den Mädchen sehr beliebt“, sagt Josef Wesselmann.

Die Bauteile aus Holz für die Nistkästen hat die Siedlergemeinschaft Sande diesmal selbst zugesägt. Vorher hatte das ein Schreiner übernommen. „Das war ganz schön viel Arbeit und es passt nun auch alles eher einigermaßen als auf den Millimeter genau“, sagt Wesselmann.

Der Einsatz der Ehrenamtlichen hat sich aber gelohnt, denn die Kinder sind fröhlich und auch die Vögel werden es ihnen danken. Die Staren- und Meisenkästen dürfen die Kinder mitnehmen und im eigenen Garten aufhängen. Dann müssen sie nur noch darauf warten, dass dort bald die Vögel einziehen.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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