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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Was Weihnachtsmänner im Sommer tun

10.07.2019

Sande Fünf Monate bis zum ersten Advent, kein halbes Jahr mehr bis Weihnachten: Weihnachten kommt immer so plötzlich. Nicht so für die professionellen Weihnachtsmänner, von denen sich jetzt zehn in der Sander Gaststätte „Stellwerk“ beim Bahnhof zum Gedankenaustausch und Grillen trafen.

Eingeladen hatte dazu der Friesländer Weihnachtsmann Horst König, dem seit 2016, als an selber Stelle ein international besetzter „Santa Wettbewerb“ stattfand, 38 Adressen von Nikoläusen und Weihnachtsmännern bekannt sind.

Außer dem Sommertreffen gibt es seitdem auch regelmäßige Saison-Nachbesprech­un­gen einen Monat nach dem jährlichen „Stoßgeschäft“ für Weihnachtsmänner.

Diesmal kamen die „Rauschebärte“ aus Oude Pekela in Holland, außerdem aus Dinslaken, Bochum, Bottrop, Dorsten, Kassel, Bremen, Cloppenburg, Augustfehn und Fedderwarden zu ihrem Stammtisch. Und fünf von ihnen hatten sogar echte Rausche-Bärte.

Der älteste Santa Claus war der Dorstener mit 76 Jahren, und ein „echter“ Weihnachtsmann ist sogar online für Einsätze und Terminabsprachen unter „www.santa-online.de“ zu erreichen, wie auf seinem Rentierschlitten zu lesen war.

Bei der Sommerzusammenkunft der Santa Kläuse wurde locker über eine mögliche Vereinsgründung und Mitgliedsbeiträge gefachsimpelt, beides aber verworfen. Es bleibt bei der reinen Männerdomäne als lose Verbindung ohne jegliche Verpflichtungen und Vorstandsämter.

Ein neuer Contest mit Meisterschaft ist bislang noch nicht wieder geplant und wäre nur mit Hilfe von Sponsoren vorstellbar; denn es gehöre eine ganze Portion Idealismus dazu, Weihnachtsmann zu sein. „Es werden oft Gratisaufträge übernommen“, hieß es. „Einige nehmen nichts und andere spenden das verdiente Geld anschließend.“

Doch es gibt auch einzelne Weihnachtsmänner, bei denen die Arbeit Schweiß treibende Ausmaße mit bis zu 15 Bescherungen an einem Abend an verschiedenen Orten annimmt.

„Die rasen dann von einer Adresse zur anderen und sind schon Wochen vor Weihnachten komplett ausgebucht“, sagte einer ihrer Zunft. Und dass man gelegentlich auch am echten Bart gezupft werde, gehöre halt ebenfalls zum Geschäft.

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