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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Leuchttürme als Rettungsweiser

21.08.2018

Schillig Zehn Jahre Watt’n-Blech sind nicht nur ein an den Jahren messbares und zu wertendes Ereignis. Dahinter steht auch die Bereitschaft vieler Blechbläser, einen Gottesdienst im Watt barfuß oder in Gummistiefeln mitzugestalten. Das ist wieder vergangenen Sonntagmorgen gelungen.

40 Posaunenchormitglieder aus dem Oldenburger Land, aus Bremen und aus dem Süden der Republik waren der Einladung vom Schortenser Posaunenchorleiter Peter Gallikowski gefolgt.

Mit diesem Gottesdienst wird an den „Posaunengeneral“ Pastor Thorade erinnert, den der Seenebel auf dem Rückweg durch das Watt vom Gottesdienst auf Wangerooge überraschte und der Dank seines Trompetenspiels gerettet wurde. Gleichwohl ist dieser ökumenische Gottesdienst mit Pfarrer Lars Bratke von der katholischen Kirchengemeinde St. Marien Schillig und Pastorin Sabine Kullik (Kirchengemeinde Minsen-Wiarden) der Beweis einer praktizierenden lebenden Ökumene und für ein gemeinsames kirchliches Miteinander.

Die mehr als 300 Gottesdienstbesucher feierten im Watt und auf dem Sandstrand die frohe Botschaft der Kirche mit dem weit hörbaren Wohlklang des Posaunenspiels. Der 17-jährige Trompeter Frederik Hachmeister ist mit seinem Vater zum zweiten Mal dabei. Sie sind einen Tag früher aus Bremen angereist: der Gottesdienst im Watt ist für sie Balsam für die Seele, an dem sie auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen wollen.

Pastorin Sabine Kullik bezeichnete in ihrer maritimen Einführung die Leuchttürme unserer Küste als Rettungsweiser. Wenn wir glauben, uns verloren zu haben, weist er die Welt mit seiner himmlischen Lichtspur auf die Gottes- und Nächstenliebe hin.

Landläufig, so Pfarrer Lars Bratke in seiner Predigt, werden die Wahrzeichen der Küste, die Leuchttürme als die Kathedralen des Meeres bezeichnet; fest verankert in der Erde und gleichzeitig himmelwärts strebend und schützen davor, vom Kurs abzukommen.

Bratke verglich den Leuchtturm mit Jesus Christus, der mit seinem Wort und Leben auch Wegweiser, Zielfinder und Orientierungspunkt für unsere Lebensreise ist. Das Leuchtfeuerwort von Jesus Christus zitierte er aus dem Johannes-Evangelium: „Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt wird sich nicht in der Finsternis verirren, sondern wird das Licht des Lebens haben!“ (Joh 8,12).


Sehen sie ein Video unter   www.youtube.com/nwzplay 
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