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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Schoost eröffnet die Campingsaison

19.03.2019

Schoost /Hesel Schortens’ Bürgermeister kennt das schon: Wenn ihn die Theatergruppe Schoost zur Premiere ihres neuen Stückes einlädt, dann muss Gerhard Böhling mit einem Gastauftritt rechnen. So auch diesmal, als die Schooster mit ihrem neuen Schwank „Schöne Ferien“ die Campingsaison eröffneten: Böhling hatte einen Kurzauftritt als Platzanweiser und sollte den Hauptdarstellern erklären, wo sie ihr Zelt aufschlagen und ihren Wohnwagen platzieren können. Na klar gab es für den kleinen Spaß einen dicken Sonderapplaus.

Apropos Zelt aufschlagen: Die Schooster spielen mangels geeigneter und verfügbarer Spielstätte vor Ort diesmal auswärts, im Nachbarort Hesel in der Gaststätte L 11, dem früheren Heseler Dorfkrug. Knapp 100 Freunde des rustikalen Dorftheaters schauten zur Premiere herein und hatten Freude an einem vergnüglichen  Spiel der neunköpfigen Truppe auf der Bühne. Wie immer bei den Schoostern gab’s die legendären Hänger im Text und kleinen Pannen im Spiel. Souffleuse Anke Heller half mit Spickzetel aus der Klemme. Toll auch, was Anne Meiners als Maskenbildnerein und Kostümverantwortliche aus den Akteuren gemacht hat.

Die Geschichte ist Slapstick mit ein bisschen Charleys Tante: ein versnobtes Paar (Rolf Hesselbarth und Cordula Staack) und ein eher schlicht gestricktes Paar samt Schwiegermutter (Ben Hakvoort, Karla Kleihauer und andrea Wolken) sind Nachbarn auf dem Campingplatz. Man kann sich anfangs nicht gut leiden. Hier der biertrinkende Stänkerer und Polterer, da der feingeistige Teetrinker und Kulturfreund. Die ungleichen Campingplatz-Nachbarn raufen sich zusammen, als sich der großkotzige Sohn (Gerald Besuden) nach langer Funkstille bei seinen wohlhabenden Eltern ankündigt – vermutlich, um ihnen wieder Geld aus der Tasche zu leiern. Im Schlepptau hat er Freundin Jenny – oder Jonny? – (Thomas Staack), die/der in dem Schenkelklopferschwank die Quotentunte gibt. Campingplatznachbarn sind zudem eine aufdringliche Pädagogin (Sima Tafoski) und Peter, der Schnorrer (Steffen Neumann), der sich ständig bei irgendwem etwas ausleiht und keineswegs der harmlose Zeltnachbar ist, für den man ihn halten könnte. Drei kurzweilige Akte dauert es, bis sich der Campingurlaub doch noch zu „Schöne Ferien“ entwickelt...

Die Komödie von Bernd Gombold gibt es noch acht mal zu sehen. Nächste Aufführungstermine sind am morgigen Mittwoch 20. März, außerdem am Freitag und Samstag, 22. und 23. März, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 24. März, um 16 Uhr im „L 11“ in Hesel.


     www.youtube.com/nwzplay 
Video

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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