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Aktualisiert vor 36 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Bühne: Grand Malheur im Grand Hotel

10.02.2020

Schortens Alarmstufe Rot in der Admiralssuite – oder: Grand Malheur im Grandhotel: Ausgerechnet zwei in inniger Verachtung verbundene Showstars, zwei alternde Diven mit großen Allüren, müssen sich ein und dasselbe Zimmer im Luxus-Grandhotel „Vier Ozeane“ teilen – dort, im besten Haus am Platz, steigt am Abend eine große Benefiz-Gala, und die beiden verfeindeten Göttlichen (Sandra Keck und Beate Kiupel) sind die Stars des Abends. Peinlichst genau hat der Veranstalter darauf geachtet, dass es den berühmten Sängerinnen an nichts fehlt und dass sie sich bei der großen und minutiös geplanten Gala möglichst nicht persönlich begegnen. Durch ein Missverständnis werden die beiden Showstars samt ihrer Entourage allerdings in ein und demselben Zimmer einquartiert.

So entwickelt sich eine dieser amüsanten Verwechslungskomödien, bei der man immer schon irgendwie ahnt, wie es weitergeht, die aber dennoch manch kleine Überraschung und Pointen zu bieten haben und einfach gute Laune machen.

Seit 30 Jahren ist das Ohnsorg-Theater regelmäßig im Februar zu Gast im Bürgerhaus. Auch die Aufführung von „Alarm in’t Grandhotel“, die in Hamburger Platt übertragene Version für das Hamburger Ohnsorg-Theater des Bühnenstücks „Suite Surrender“ von Michael McKeever, war lange ausverkauft. Neben der Fehde der beiden Diven, die sich irgendwann natürlich doch noch und ausgerechnet im selben Kleid gegenüberstehen und angiften, macht der 50-er-Jahre-Charme den besonderen Reiz dieser Bühnenfassung aus. Und natürlich auch das immer dünner werdende Nervenkostüm des zunehmend mit der Situation überforderten Hoteldirektors (Erkki Hopf) oder auch die unvermeidliche Romanze, die sich zwischen einem Hotelpagen und der hübschen Privatsekretärin entwickelt.

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Kurzum: das Ohnsorg-Ensemble sorgte für einen höchst vergnüglichen Abend vor restlos ausverkauften Haus.

Und eine gute Nachricht hatte Bürgerhaus-Liter Uwe Burgenger gleich zu Beginn des Abends: Auch im kommenden Jahr, wird das Hamburger Ohnsorg-Ensemble wieder im Bürgerhaus zu Gast sein, natürlich wieder im Februar. Dann gibt es mit „Tratsch im Treppenhaus“ das wohl bekannteste Ohnsorg-Stück überhaupt. Mit dabei in Schortens auf ihrer dann letzten Theatertournee wird Heidi Mahler sein. Die Tochter der unvergessenen Volksschauspielerin Heidi Kabel, die selbst auch schon im Bürgerhaus auftrat, machte das Stück zusammen mit Henry Vahl einst berühmt.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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