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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Fluchtwelle: Vertriebene, die von sich reden machten

05.01.2019

Schortens Vor gut 70 Jahren rollte die Flüchtlingswelle: Während und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Deutsche aus Mittel- und Osteuropa ins Oldenburger Land und ins Jeverland – auf der Flucht oder als Vertriebene. Ihre Geschichte will die Oldenburgische Landschaft jetzt aufarbeiten.

Arbeitskreis-Vorsitzende Dr. Gisela Borchers will die Spuren aller aufnehmen, die in irgendeiner Weise bekannt geworden sind. Gesucht werden Menschen aus der gesamten Region von Vechta bis Wangerooge, von Delmenhorst bis Westerstede. Borchers hat zu diesem Zweck nun dem Heimatverein Schortens einen Besuch abgestattet – Vorsitzender Johannes Peters sagte Unterstützung zu.

Als Beispiel könnte Fritz Böhm dienen, geboren in Ostpreußen, der in Schortens langjährig in der Kommunalpolitik tätig war und maßgeblich die Partnerschaft zu Pieszyce trug. Oder Herbert Ehrenberg (Wilhelmshaven), ebenfalls aus Ostpreußen, der Bundesarbeitsminister war. Oder Hermann Goldbeck, gebürtig aus Ostpreußen, der viele Jahre das Marinemusikcorps Wilhelmshaven leitete. Aber auch Handwerker sind gefragt, die zum Beispiel ein eigenes Geschäft aufbauten.

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Dem Arbeitskreis geht es zunächst darum, Namen zu sammeln, zugleich sollten möglichst viele weitere Daten und Details erfasst und in einer Datenbank zusammengestellt werden.

Alle Bürger sind aufgerufen, sich an Personen aus der Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis erinnern, die in diesen Kreis passen. Ihr Geburtsort sollte östlich der Oder-Neiße-Linie liegen. Wer solche Personen kennt, wendet sich per Mail an Dr. Gisela Borchers, gisela@schadrau.de oder telefonisch an Johannes Peters, 04461/80 640.

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