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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Tradition: Auch mit dem Wolf lässt sich gut feiern

04.11.2019

Schortens Er ist seit 1738 tot – der vermeintlich letzte Wolf in Friesland. Oder doch nicht? Seit 2003 ist das nicht mehr sicher. In Friesland ist er noch nicht gesichtet worden, aber in Deutschland ist er wieder zu Hause. Und damit ist auch die Feier des Heimatvereins ein wenig von der Entwicklung eingeholt worden. Darauf wies Vorsitzender Johannes Peters in seiner Begrüßung beim Güstkinnelbeer hin.

Doch die Feier wird bleiben, dafür ist sie viel zu beliebt bei den Mitgliedern des Vereins. Da ist ja auch noch das Güstkinnelbeer. Die Tradition, dass nach der Geburt eines Kindes die Nachbarschaft zu einem hochprozentigen Umtrunk mit in Weinbrand eingelegten Rosinen eingeladen wird, bestimmte auch diese Feier. Und erst wenn der Vorstand verkündet hat: „Moot seggen, de Bohnensopp de is good! Nu giff man gau de Lüü hier ok!“ gibt es Bohnensopp für alle und der gemütliche Teil des Abends mit Döntjes beginnt.

Wie sehr die Kirchenglocken unser Leben bestimmen führte Horst Janßen natürlich up Platt vor Augen. Läuteten sie früher den Arbeitsbeginn, Mittag und das Ende der Arbeit ein, waren sie auch ein wichtiges Signal in Not und Gefahr. Auch heute gehören sie zu Hochzeit, Trauerfeier und Konfirmation und natürlich zum Gottesdienst dazu.

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An die Zeit zwischen 1946 bis 1949 erinnerte Rudi Rabe in seiner Vortragsreihe. Erster Bürgermeister nach 1945 wurde Conrad Menke. Und ab 1948 wurde Schortens wieder eigenständige Gemeinde. Gleichzeitig liefen in Roffhausen die ersten Schreibmaschinen mit dem Namen Olympia vom Band, die über viele Jahrzehnte die Geschicke der Gemeinde bestimmen und den Schortensern und den 3500 Heimatvertriebenen Arbeit und Brot geben werden.

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