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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Geschichte: Schreckkopf schlummert 150 Jahre unter der Erde

03.01.2017

Varel Da staunten die Arbeiter: Bei den Ausgrabungen der Fundamente des alten Vareler Schlosses im Sommer 2014 kam auch eine Blattmaske, ein so genannter Schreckkopf, wieder ans Tageslicht. „Er wurde unter der Erde als Schlussstein eines Gewölbes gefunden“, erläutert Reinhart Holz.

Der Stein soll nun in einer Stele ausgestellt werden. Wie im Original als Teil eines Rundbogens. Wie das Bronze-Modell des gesamten Schlossensembles soll die Stele mit dem historischen Stück im Frühjahr auf dem Schlossplatz aufgestellt werden. Die ersten Entwürfe zeichnete der Architekt Johann Boner, Mitglied der ehrenamtlich tätigen Schlossplatzinitiative.

Johann Boner entwarf die Stele mit dem Schreckkopf.
So soll die Stele aussehen. BILD: Johann Boner
. BILD: Begerow

So soll die Stele mit der Blattmaske aussehen

Diese Blattmaske wurde unter der Erde als Schlussstein eines Gewölbes gefunden. Er wird in eine Stele eingearbeitet.

Die Gruppe sicherte in Zusammenarbeit mit dem Archäologen Marvin Mädel, dem Architekten Heino Predel, Hans-Hermann Otte, Restauratoren und weiteren ehrenamtlichen Helfern die bei der Sanierung und Neugestaltung des Schlossplatzes freigelegten Fundamente des 1870 abgerissenen Gebäude-Komplexes.

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„Die Grundmauern des Schlosses wurden konserviert und wieder mit Sand verfüllt“, sagt Bert Diekmann, der wie Holz und Boner sowie Ralf Splettstößer und Jan Janssen zur Schlossplatzinitiative gehört. Zudem wurde ein Mauerfragment angrenzend zum Transformatorenhäuschen mit alten roten Backsteinen in Originalstärke wieder aufgemauert. Der Verlauf der Grundmauern des Schlosses und des Marstalls wurden mit alten Klinkern sichtbar in das Pflaster des Schlossplatzes eingelassen.

Finanziert wurde das 50 000 Euro teure Projekt durch Spenden, zu der die Bürgergruppe aufgerufen hatte. Einzelspenden in Höhe von fünf bis 1000 Euro brachten insgesamt 12 000 Euro ein. Diese Summe verdoppelte die Barthel-Stiftung. Die Stadt Varel zahlte einen Zuschuss von 25 000 Euro. 9500 Euro für das Bronzemodell des Schlosses sponsorte die Stiftung Kunst und Kultur der LzO, die Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham gab 2500 Euro dazu, der Lions-Club Varel 2000.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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