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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Sie hauchen der Elektromusik Leben ein

21.07.2017

Varel Klare Texte, klare Stimme, klare Aussage: Der Zuhörer weiß sofort, worum es geht. „Stadt der Prinzipien. Hamburg hat den größten deutschen Seehafen und den zehntgrößten der Welt.“ Sachlich wie ein Reiseleiter spult Daniel Logemann – begleitet von basslastiger Elektromusik – seinen Text herunter. „Und das ist auch so gewollt“, sagt der Sänger und Produzent der Vareler Musikgruppe „Massiv in Mensch“.

Die Band vermarktet derzeit ihr neues Album „Am Port der guten Hoffnung“. Es erscheint im September. Die erste Auskopplung ist indes schon online. Es ist eine Hommage an die Hafenstadt Hamburg.

Die harten Fakten recherchierte Daniel Logemann im Internet. Der weiche Gegenpart ist der emotionale Gesang von Sara Lang, genannt Sara Peel (nach der Figur Emma Peel aus der 60er-Jahre-TV-Krimiserie „Mit Schirm Charme und Melone“). „Ihre melodiöse Stimme „belebt das Stück.“ Sara Peel war zuletzt auf der Tour der Band „Welle:Erdball“ zu hören.

1993 gegründet

Die Band „Massiv in Mensch“ besteht aus Daniel Logemann (Gesang/Produktion), Muck Kemmereit (Schlagzeug), Jonathan Millat (Gitarre), Marwin Voß (Bass), Thomas Rauchenecker (Keyboard) und Tomas Appelhoff (Gesang/Produktion). Den Gesangspart auf dem Track „Hamburg“ übernimmt Sara Peel. Anfang September kommt ihr neues, mittlerweile achtes Studioalbum namens „Am Port der guten Hoffnung“ heraus.

Das Album wird von dem schwedischen Label „Katyusha Records“ veröffentlicht und auf allen gängigen Portalen im Internet zu beziehen sein. 2016 schaffte die Band mit einem sehr erfolgreichen Auftritt beim „Resistanz Festival“ in Sheffield (England) ihren internationalen Durchbruch.

„Massiv in Mensch“ besteht seit 1993. Gegründet wurde die Vareler Gruppe von Daniel Logemann und Mirco Osterthun (Co-Programmierung). Ihren Musikstil bezeichnet die Band als Future-Pop/Techno-Projekt.

Mehr Infos unter

Mehr Infos unterhttp://de.massivinmensch.com

Vier Jahre nach dem letzten Album hat sich bei „Massiv in Mensch“ eine Menge getan. Stilistisch ebenso wie personell. Anstatt zu zweit ist die Band bei Auftritten nun zu fünft. „Wir wollten ein anderes Feeling haben“, sagt Daniel Logemann. Einer der ersten, der nach der letzten CD „The Cortex Zero Effect“ dazu kam, ist der Vareler Muck Kemmereit. Er spielt Schlagzeug. „Das ist in der Elektro-Szene ungewöhnlich“, sagt er. Die Gigs werden deutlich instrumentenlastiger: „Wir können nun sogar eine richtige Rockshow spielen“, sagt Muck Kemmereit. „Dadurch entsteht ein völlig neuer Eindruck.“

Die Musik vom „Massiv in Mensch“ wird so musikalischer. „Wir müssen aber auch deutlich mehr proben“, sagt Daniel Logemann. Denn die Lieder werden nun nicht mehr nur am Computer entwickelt. „Wir spielen Elektromusik, das müssen wir voll auf dem Beat sein“, erklärt Muck Kemmereit. Dadurch werde die Elektromusik lebendiger – deutlich zu hören auf dem Track „Hamburg“.

Die Begeisterung für Hamburg kommt bei Daniel Logemann nicht von ungefähr. Nicht nur , dass er viele Freunde in der Hansestadt hat. Er ist auch Fan vom HSV. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass der Stadionsprecher des Fußball-Bundesligisten Heinz Jungclaussen ebenfalls in dem Song zu hören ist. Dieser begrüßt die Fans bei den Heimspielen im Volkspark stets mit den Worten: „Hallo, willkommen in Hamburg.“

„Das Sample hatte ich schon, ich habe es dann integriert und den Song dem Sprecher geschickt“, sagt Daniel Logemann. Heinz Jungclaussen war begeistert: „Ich habe ja schon viele Songs über die schönste Stadt der Welt gehört. Aber das ist etwas ganz Besonderes“, zitiert der Vareler ihn.

Das Album wird als Doppel-CD mit 30 Songs erscheinen. „Das haben wir noch nie gemacht“, sagt Daniel Logemann. Während auf der ersten CD das klassische Studioalbum vorliegt, gibt es auf der zweiten CD viele Remixe und Zusammenarbeiten, zum Beispiel mit dem „mind.in.a.box“-Nebenprojekt „Thyx“, „Kontrast“ oder auch der EBM-Legende „Les Berrtas“. Auch diesmal arbeite „Massiv in Mensch“ mit anderen Künstlern und Gastmusikern zusammen. Traditionsgemäß eröffnet Schauspieler und Sprecher Reiner Schöne (er verlieh „Darth Vader“ in Star Wars III seine Stimme) mit seiner Schilderung der „Draupner-Welle“ den Reigen.


„Hamburg“ unter   www.youtube.com/watch?v=ujp6cvqvyv4 

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