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NWZonline.de Region Friesland Kultur

80-Kilo-Kürbis ziert den Erntewagen

12.10.2018

Siebetshaus Früher waren die Menschen noch deutlich stärker von der Ernte abhängig als heute. Deshalb gibt es fast überall Feste, die den Abschluss der Ernte begleiten – etwa das Schmücken des letzten Erntewagens oder Tanz. In Jever wird diese Tradition beim Brüllmarkt mit dem Erntewagen und der Erntekrone von den beiden Landvolkvereinen mit viel Zeitaufwand bewahrt.

Brüllmarkt-Umzug

Am Sonntag, 14. Oktober, beginnt um 10 Uhr der 36. Brüllmarkt unter dem Motto „Stadt und Land – Hand in Hand“. Der Ernteumzug startet um 11 Uhr am Kreishaus an der Lindenallee, um 11.30 Uhr wird die Erntekrone auf dem Alten Markt aufgestellt.

Noch bis Ende 1950 feierte man in Cleverns und Sandelermöns-Sandel Anfang Oktober das Erntefest mit einem Umzug und Tanz im Festzelt bzw. in den Gaststätten in Möns und Sandel.

Am Mittwochabend schmückte der Landvolkverein Jever in der Hinrichshofscheune in Siebetshaus den Erntewagen für den Umzug zum Brüllmarkt am Sonntag. Unterstützt wurden sie dabei vom Landfrauenverein Jever, der Dorfgemeinschaft Moorwarfen und „Jever-Aktiv“-Mitgliedern und auch die Jugend half fleißig mit. So war die Arbeit schnell erledigt, freute sich Vorsitzender Hilmar Beenken beim abschließenden Beisammensein mit Bratwurst vom Grill und selbst gemachten Salaten.

Nach dem Umzug steht der Wagen auf dem Alten Markt in Jever. Hingucker ist ein ca. 80 Kilogramm schwerer Kürbis, den Werner Martsfeld aus Oesterdeich besorgte. Knapp zweieinhalb Stunden arbeiteten die Helfer an dem Festwagen. „Wenn wir die Vorbereitungszeit, Getreide schneiden, Feldfrüchte reinigen und putzen und Früchte sammeln noch dazu rechnen, kommen wir auf weit über einhundert Arbeitsstunden“, berichtete Hilmar Beenken über die Aktion.

Das Brauchtum und die Tradition in Jever zu erhalten, bekundete auch stellvertretender Bürgermeister Rainer Dabitsch mit seinem Besuch. Kreislandwirt Hartmut Seetzen nutzte den Abend in Siebetshaus zum Gespräch mit seinen Berufskollegen: Er empfahl, die geringere Futterernte in diesem Jahr mit Weideverlängerung zu kompensieren. Das sei möglich, weil das Wetter zurzeit den Graswuchs begünstigt ist. Mit Folgeschäden der Grasnarbe ist nicht zu rechnen, meint Seetzen.

Für Landvolkvereinsvorsitzender Hilmar Beenken und seine Mitglieder ist der „Goldene Oktober“ ein Segen: Ein vierter Grasschnitt für Silage hilft, fehlendes Futter auszugleichen. Und wenn der Winter nicht zu hart wird, könnte das Futter reichen, so der Tenor des Abends. Ohne Wetter- und Zeitdruck endet die Aussaat von Wintergetreide wie Weizen, Gerste, Roggen. Raps, zum richtigen Zeitpunkt gesät, zeigt schon tiefe Wurzeln für eine gute Pflanzenausbildung.

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