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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Stadt feiert mit älterer Generation

27.04.2019

Ein buntes Programm für Varels Senioren gab es im Vareler Tivoli. 460 Frauen und Männer ab 60 Jahren kamen zu den Seniorennachmittagen, die Horst-Dieter Willms, Sozialarbeiter der Stadt Varel, mit Unterstützung der Arbeiterwohlfahrt organisiert hat. Durch das Programm führte Ratsvorsitzende Hannelore Schneider. Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner würdigte in seiner Ansprache die Lebensleistung der Senioren: „Wenn es diese Generation nicht gegeben hätte, würde es uns nicht so gut gehen“, sagte er. Er gab einen kurzen Abriss über das, was sich seit dem letzten Seniorennachmittag getan hat: Varel hat untere anderem ein neues Hospiz und einen neuen Kindergarten bekommen und die Papier- und Kartonfabrik investiert kräftig in Varel.

Er begrüßte auch die beiden ältesten Teilnehmerinnen des Seniorennachmittages: Susanna Heydkamp und Hannelore Stankowski, beide 95 Jahre alt. Für Unterhaltung sorgten das Duo Leuchtfeuer und Hinni und Manni mit Sketchen.

Auch Mitarbeiter der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Jeringhave nehmen am Hospizlauf am 25. Mai in Varel teil. Unter Leitung von Thomas Krumeich trainieren sie seit Anfang März zweimal in der Woche im Vareler Wald. 15 junge Frauen und Männer sind dabei. Auch Manuela Janßen, die schon beim letzten Hospizlauf dabei war, trainiert mit. „Wir wollen helfen“, sagt sie. Eine Freundin von ihr habe im Hospiz ihre letzten Tage verbracht und sie war beeindruckt, wie gut die Sterbenden dort betreut werden. Die Lauftruppe aus Jeringhave sucht noch Sponsoren für den Hospizlauf. Sie können sich bei Thomas Krum­eich melden unter Tel. 04454/1432.

Mit 10 000 Euro hat die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken die Restaurierung des Regentensaals im Vareler Waisenhaus unterstützt. Den Scheck überreichten Ralph Zollenkopf, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham, und Uwe Baumgart, Leiter der Filiale in Varel, an die Leiterin des Waisenstifts, Claudia Preuß und den Vorsitzenden des Fördervereins des Waisenstifts, Rainer Schmidt. Ebenfalls vor Ort waren Frank Diekhoff, Geschäftsführer des Bezirksverbands Oldenburg und der Architekt Heino Predl, der die Restaurierungsarbeiten begleitete. Derartige Spendensummen sind für die VR-Stiftung eher die Ausnahme. In der Regel liegen die Fördergelder für Projekte, Vereine und Gruppen in der Region zwischen 250 und 2500 Euro. Für „besondere Projekte“, wie die Restaurierung des Regentensaals seien im Einzelfall aber auch Summen in dieser Größenordnung möglich, erklärte Zollenkopf. Rainer Schmidt und Heino Predl betonten, dass der Erhalt des historischen Waisenhauses, das bis heute auch tatsächlich vom Waisenstift genutzt wird, ohne solche Spendengelder überhaupt nicht möglich sei. Bei den Arbeiten jetzt wurden die Wände mit einer speziellen Farbe neu gestrichen, die Decke erneuert, neue Vorhänge aufgehängt und der Fußboden abgeschliffen. Der Saal erfahre auch von den Kindern des Waisenstifts eine große Wertschätzung. Bei der regelmäßig stattfindenden Kinderkonferenz im Regentenzimmer bremsten sich die Kinder automatisch selbst, so Preuß.

Das Nationalpark-Haus in Dangast ist in diesem Jahr seit 25 Jahren Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) des Landes Niedersachsen. „Gerade in Zeiten, da man direkt nach der Schule in ein Studium starten kann, ist nach dem Abitur der Erwerb berufspraktischer Kenntnisse aus einem Praxisjahr immens wichtig für den Ausbildungsverlauf“, sagt Lars Klein, Leiter des Nationalpark-Hauses. Aktuell ist Hanna-Lena Oer FÖJlerin im Nationalpark-Haus. Ihre Tätigkeiten finden großteilig draußen statt und sind häufig auf das selbstständige Leiten von Veranstaltungsgruppen ausgerichtet. Insbesondere wird trainiert, wie man Schulklassen und Kindern Themen der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit nahe bringt.

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