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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Tanzkönigin, Schafspiel und Bierdusche

05.10.2011

Mit einer bunten Musical-Revue hat die „Academy of Dance“ von Susanne Winter am Wochenende im Theater am Dannhalm in Jever ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 120 Kinder und Jugendliche zeigten Ausschnitte aus den erfolgreichsten Produktionen der Tanzschule. In der Abendvorstellung gab es dann eine Überraschung für die Leiterin: 20 ehemalige Schülerinnen und Schüler präsentierten ein Potpourri ihrer Lieblingsstücke und krönten Susanne Winter zur „Dancing Queen“.

Ein Schaf hat rote Zöpfe, das andere trägt eine Zeitung im Maul. 18 dieser possierlichen Tierchen bevölkern das Mühlespiel, das die Künstlerin Liane Jähde für die Gruppe „Friesland spielt“ und das Schlossmuseum entworfen hat. Im Entstehungsprozess arbeitete sie Charakteristika der Paten in ihre kleinen Glaskunstwerke ein. So heißt das Schaf von Rüdiger Babatz (Brillen-Babatz) Klara Blick und trägt natürlich eine Brille. Als Mrs. Money Penny kommt das Schaf der OLB daher – stilecht mit grüner Perlenkette. Pfiffikus heißt das – übrigens schwarze – Schaf der Stadtverwaltung, das sich Bürgermeisterin Angela Dankwardt als Patin ausgesucht hat. Dank der Paten für das Spiel kamen 1650 Euro für das Schlossmuseum zusammen. Zum Brettspieltag am Sonntag im Schloss überreichte die Künstlerin gemeinsam mit Andreas Baumgart und Hajo Hasbargen die Spende an Stephan Horschitz vom Schlossmuseum. „Die Aktion für das Schloss war mir eine Herzensangelegenheit“, sagte die Buten-Jeveranerin Liane Jähde. Als Schülerin am Mariengymnasium habe sie viele Freistunden im Schlossmuseum verbracht. Der Kontakt zu „Friesland spielt“ entstand zufällig im Internet, wo die Gruppe ein eigenes Facebook-Forum hat. Für das Schafspiel nutzte Liane Jähde die Kunst des Glaswickelns. Das Spiel ist ein Unikat und bleibt im Schlossmuseum. Gegründet wurde „Friesland spielt“ im Sommer 2007 als Treffpunkt für Brettspieler. Die Initiatoren Andreas Baumgart und Hajo Hasbargen übergaben am Sonntag die Leitung an Ingrid Popken und Mark Nauendorf für den Spieltreff in Schortens sowie an Thorsten Liesegang und Andreas Büttler für den Spieltreff in Wilhelmshaven. Die nächsten Termine sind am Freitag, 14. Oktober, ab 18 Uhr im Kreuzelwerk Wilhelmshaven und am Sonnabend, 29. Oktober, ab 17 Uhr im Bowling Center Friesland in Schortens.

Nicht nur das Friesische Brauhaus zu Jever, sondern auch die Brauereigaststätte Marienbräu ist ins neue Brauerjahr gestartet. Das beginnt traditionell nicht Anfang Januar, sondern bereits Anfang Oktober, weil früher mangels technischer Kühlmöglichkeiten nur im Winterhalbjahr Bier gebraut wurde. Den Beginn des Brauerjahres nahmen Inhaber Frank Bremer, Brautechniker Frank Berends und Betriebsleiter Ralph Meyer vom Marienbräu in Jever zum Anlass, um ein Fass mit dunklem Freibier anzustechen. Rund 30 Liter wurden an die Gäste des Marienbräus ausgeschenkt. Beim Fassanstich gab es eine kleine Panne: Der Druck im Fass war wohl zu hoch und Ralph Meyer nahm eine unfreiwillige „Bierdusche“. Ab dem 8. Oktober gibt es im Marienbräu auch ein frischgebrautes Herbstweizen.

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Zwar keine „Bierdusche“, aber ebenfalls einen ungeplanten Zwischenfall gab es bei der großen „Bierprobe“ zum Brauersilvester im Friesischen Brauhaus: Als die offizielle Zeremonie vorbei war und die Gäste die Pause vor dem Essen nutzten, um eine Zigarette zu rauchen oder andere Bedürfnisse zu befriedigen, verschwand der große Holzhammer, den die neue Rumormeisterin Doortje Sabin erst kurz zuvor als Zeichen ihrer Macht erhalten hatte. Ihr Vorgänger Martin Steinbrecher, dem der Hammer kurz nach seiner Einführung ins Amt vom Brauhaus wieder abgenommen worden war, konnte ein Lied davon singen, wie es sich anfühlt, plötzlich ohne Machtinstrument da zu stehen – nämlich „wie ein Polizist mit Narrenkappe und Spritzpistole“. Diesmal war das Brauhaus allerdings unschuldig, beteuerte dessen Sprecherin Ira Beckmann. Am Dienstag wurde der Hammer dann diskret zurück gebracht – ohne Bedingungen, wie Beckmann berichtete. Wer ihn „geklaut“ hat und wozu der Hammer genutzt wurde, bleibt wohl ein Geheimnis. Jetzt ist er jedenfalls sicher in der Obhut der neuen Rumormeisterin, die ein Jahr lang in der Bierstadt für Ruhe und Ordnung sorgen muss.

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