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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Technik leistet ganze Arbeit

10.03.2014

Neuenburg „Oh, ein Kindergarten ohne Kinder“, stellte die kleine Jule am Freitagabend im Vereenshuus bei der Premiere des aktuellen Stücks des Niederdeutschen Theaters Neuenburg fest, denn ein Großteil der Handlung spielt in einem Kindergarten. Premiere hatte das Stück „Keenohrhaas“, eine Komödie frei nach dem Film „Keinohrhasen“, in einer Inszenierung von Inge Misegades-Kroll. „Keinohrhasen“ von Til Schweiger war mit über sechs Millionen Zuschauern der mit Abstand erfolgreichste Kinofilm des Jahres 2008.

Es geht um Klatschreporter Ludo, der vom Gericht zu 300 Sozialstunden in einer Kindertagesstätte verurteilt wird. Ständig war er zuvor auf der Jagd nach Stars und Sternchen gewesen und hatte dabei auch gern die Privatsphäre der Betroffenen übertreten. Nun muss er in die Kindertagesstätte, wo er auf Kita-Leiterin Anna trifft, die er früher verspottet und verhöhnt hatte. Aus früherer Feindschaft entsteht im Verlauf des Stücks dann aber doch Zuneigung und später Liebe.

Die auf der Bühne fehlenden Kinder wurden gekonnt durch Tonaufnahmen und eine Diaprojektion mit wechselnden Aufnahmen als Kulisse ersetzt. Hier hatte die Technik ganze Arbeit geleistet, passend zu den einzelnen Szenen waren Wohn- und Schlafzimmer, Großraumbüro oder eben auch der Kindergarten zu sehen.

Mutig hantierten die Schauspieler mit den vorgegebenen, teils frivolen Texten, was zu manch einem Raunen im Publikum führte. Die gut sitzenden Pointen sorgten für reichlich Lacher und viel Beifall. Die Hauptdarsteller Kristina Trey, als Anna, und Julian Richter, als Ludo, boten im Zusammenspiel mit allen anderen Darstellern und den Helfern hinter der Bühne einen ausgesprochen unterhaltsamen Abend und zeigten beeindruckende schauspielerische Leistungen. Zum ersten Mal stand Nele Zunker auf der Bühne im Vereenshuus, trotz ihrer Aufregung leistete sie sich keinen Patzer und überzeugte als schlagfertige Kellnerin.

Außerdem dabei waren Helge Siefken, Ellen Evers, René Kroll, Wolfgang Fischer, Ellen Evers und Heiko Glowatzki. Viele Mitglieder des Theaters waren auch hinter der Bühne nötig, um den Erfolg dieser Inszenierung zu garantieren. Es waren Ulrike Siefken, Insa Bohlken, Ilka Biere, Wenke Witte, Elke Gravekarstens, Hannelore Habben, Rita Uceda Resch, Petra Weidhüner, Gerd Diers, Ewald Meine, Norbert Meine, Maice Renken, Gaby Egenhoff, Gerd Diers, Günther Diers, Harry Heine, Fritz Höfers, Karl-Heinz Kraul, Frank und Uwe Lübben und Werner Wilksen. Zuschauer Maik Muschalla, ein Urlauber aus Braunschweig, fand die schauspielerische Leistung „echt klasse“. „Super, lustig und richtig toll“, meinte Hildburg Fischer, die den Film noch nicht gesehen hat und als Abonnentin jede Inszenierung des Niederdeutschen Theaters besucht.

Extra zur Premiere war Michael Henning aus Sandkrug angereist. Er sagte nach der Aufführung: „Die Hauptdarstellerin war klasse, die hätte so in den Film reingepasst.“

Viel Beifall und ein amüsiertes, begeistertes Publikum waren Lohn für Theaterleitung und Ensemble.

Weitere Aufführungstermine: 11.,13., 14., 15.,16., 17., 19, 21. und 25. März jeweils um 20 Uhr sowie am 23. März um 16 Uhr. Bei dieser Vorstellung bietet die Caféteria ab 14.30 Uhr im Vereenshuus Kaffee und Kuchen an.

Karten können sich Interessierte im Bühnenbüro des Theaters in der Urwaldstraße 37 reservieren lassen. Geöffnet ist es montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 11 und von 15.30 bis 17.30 Uhr.

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