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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Tiefe Trauer um Karl-August Tapken

06.04.2016

Dangast Bis zuletzt hat er in seinem Kurhaus mitgearbeitet, das er zu dem gemacht hat, was es ist: ein Begegnungsort mit unvergleichlichem Flair, in dem jeder so sein darf, wie er ist. Am Sonntag ist Karl-August Tapken im Alter von 79 Jahren gestorben.

Als ältestes von sechs Geschwistern hatte Karl-August Tapken das Alte Kurhaus 1977 von seinen Eltern Olga und Karl-Anton Tapken übernommen und bewirtschaftete es mit seiner Frau Ulrike, mittlerweile hat Tochter Maren die Leitung übernommen.

Wie schon seine Großmutter und sein Vater, förderte er junge Künstler und Freigeister, gab ihnen die Möglichkeit, im Kurhaus oder am Strand auszustellen. Anatol Herzfeld, Joseph Beuys, Franz Radziwill, Butjatha, Eckart Grenzer und viele mehr gingen ein und aus und hinterließen ihre Spuren.

Bis heute haben experimentelle Künstler, Schauspieler und Musikgruppen, die nicht mit dem Strom schwimmen, die Möglichkeit, dort aufzutreten, und Karl-August Tapken ist es mit zu verdanken, dass Dangast auch heute noch ein lebendiger Künstlerort ist. Er hatte den Mut zum Besonderen, gepaart mit Toleranz, Großmut – und Bescheidenheit.

Karl-August Tapken hat es nicht an die große Glocke gehängt, dass er 2002 das Bundesverdienstkreuz für seine Kulturarbeit bekommen hat. Er erhielt die Auszeichnung dafür, dass er die Kulturarbeit in der Region um den Jadebusen und weit darüber hinaus maßgeblich mitgeprägt hat. Das Besondere am Kurhaus sei, hieß es damals in der Laudatio von Karin Evers-Meyer, dass sich dort alle mit Achtung und Verständnis begegnen.

Karl-August Tapken lebte den Begriff Toleranz, das Wohlbehagen im Kurhaus gründet sich auf seinem unkomplizierten Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen.

Der Trauergottesdienst findet statt am Montag, 11. April, um 11 Uhr in der Schlosskirche zu Varel.


Online kondolieren unter   www.nwztrauer.de 
Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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