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NWZonline.de Region Friesland Kultur

BENEFIZ-KONZERT: Tiere wandern durch die Kirche

14.12.2009

HOHENKIRCHEN „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.“ Dieses Zitat des französischen Schriftstellers Victor Hugo stellte Oberst Karl-Heinz Kubiak, Kommandeur des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“, am Freitagabend an den Beginn des traditionellen vorweihnachtlichen Konzerts des Marinemusikkorps Nordsee in der Gaukirche Hohenkirchen.

Tatsächlich hatte das Bläserorchester unter Leitung von Kapitänleutnant Tobias Terhardt ein Programm zusammengestellt, das eine Menge ausdrückte – ganz ohne Worte: So kam das „Panis Angelicus“ von Cesar Franck, Standardrepertoire vieler bekannter Tenöre, ganz ohne menschliche Stimme aus. Stattdessen wanderte die Melodie durch die verschiedenen Lagen der Hörner, verlor den gefälligen Schmalz, den ihr Sänger zugefügt haben, und wurde wieder zum Hymnus an das Allerheiligste.

Auch sonst überraschten die Musiker wieder mit ungewohnten Arrangements und selten gehörten Stücken: Die „Bruckner-Etüde“ für ein Quartett aus Tenor- und Baritonhorn sowie Tuben stammt aus der Feder des „German Brass“-Mitgründers Enrique Crespo, der gerne das „tiefe Blech“ besonders zur Geltung bringt. Das „Klarinettenquartett“ aus der Feder von Guido Rennert, Klarinettist im Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg, auch „Crazy Dance“ betitelt, stellt die ganze Klangvielfalt der Klarinette vor.

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Richtig viel zu tun hatten die Percussionisten bei „Noah’s Ark“ von Bert Appermont: Mit einem Motiv, das durch alle Instrumente und Lagen wandert, erzählt der Holländer die Geschichte von Noah, lässt die Tierpaare durch den Mittelgang der Kirche zur Arche wandern und den Sturm der Sintflut brausen.

Winterlich entspannt dagegen kam der „Sleigh Ride“, die Schlittenfahrt, von Leroy Anderson daher – gemeinsam mit dem „Winter Wonderland“ von Felix Bernard die US-amerikanischen Weihnachtsstücke schlechthin. Das Marinemusikkorps wäre allerdings nicht das Marinemusikkorps, hätte es nicht statt der allseits bekannten swingenden Version eine Version des Japaners Kazuhiro Morita gewählt, in der lateinamerikanische Rhythmen mitschwingen.

Der Abend endete besinnlich mit dem „Wiegenlied“ von Johannes Brahms, „O du fröhliche“ und „Macht hoch die Tür“ zum Mitsingen. Kubiak und Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs hatten im Anschluss noch ins Hotel „Dorf Wangerland“ zu Glühwein und Gebäck eingeladen.

Der Erlös geht zu gleichen Teilen ans Soldatenhilfswerk und die ev. Gemeinde Hohenkirchen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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