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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kultur: Turmloge dient als Konzertsaal

17.01.2015

Varel Die erste Konzertveranstaltung des Jahres findet in der Vareler Schlosskirche an einem besonderen Ort statt, es wird am Sonntag, 18. Januar, ab 17 Uhr in der Turmloge musiziert.

Die Turmloge befindet sich im 1. Obergeschoss der mächtigen Turmanlage. Der Raum mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre hat heute die Gestalt einer Oberkirche und ist wunderbar geeignet für kleiner besetzte meditative Kammermusikaufführungen.

Als musikalischer Gast wird der Cellist Ludwig Frankmar zu hören sein. Er spielt auf einem originalen Barockcello von Louis Guersan. Das Instrument entstand in Paris im Jahre 1756.

Ludwig Frankmar (geboren 1960 in Falun) stammt aus einer schwedischen Kirchenmusikerfamilie. Nach Studien in seiner Heimatstadt Malmö bei Guido Vecchi war er als Orchestermusiker an der Barcelona Oper und als Solocellist der Göteborger Oper tätig, sowie, nach Studien bei Thomas Demenga an der Musik-Akademie Basel, als Solocellist der Camerata Bern. Als er 1995 den Orchesterberuf verließ, beschäftigte er sich zuerst v.a. mit zeitgenössischer Musik. Kontakte und Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur Alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis. Neben Solokonzerten, zum großen Teil in deutschen Kirchen, arbeitet er auch mit anderen Barockmusikern zusammen. Er lebt in Berlin.

Thomas Meyer-Bauer begleitet und konzertiert am Cembalo. Er benutzt ein Instrument aus der Werkstatt des Oldenburger Cembalobauers Dietrich Hein.

Das Programm besteht aus Werken für Violoncello und Basso continuo von Diego Ortiz und Carl Philipp Emanuel Bach. Außerdem sind beide Instrumente auch für sich allein zu hören.

Auf dem Cello interpretiert Ludwig Frankmar J. S. Bachs Suite Nr. 2, d-Moll, BWV 1008 für Violoncello solo. Die sechs Solosuiten für Cello des Thomaskantors sind zwar überaus berühmt, aber wegen ihrer außerordentlichen Schwierigkeit sehr selten zu hören.

Thomas Meyer-Bauer holt mit drei Cembalowerken aus Italien und Süddeutschland die Stimmung des Südens in den stürmischen Norden. Zu hören sind zwei Sonaten des italienischen Barockmeisters Domenico Scarlatti und von Johann Jacob Froberger die Partita VI aus dem Libro di Capricci e Ricercati. Bei der letztgenannten Komposition handelt es sich um ein Lamento für Ferdinand IV., ein römisch-deutscher König aus dem Hause Habsburg, der 1654 in Wien verstorben war.

Karten an der Abendkasse.

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