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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Unermüdlich im Einsatz für Kunst und Wissenschaft

11.01.2017

Varel Wer in Varel mit Kunst und Kultur zu tun hat, kommt an ihm nicht vorbei: Klaus Weber. Er ist nicht nur der langjährige Vorsitzende des Vereins für Kultur und Wissenschaft (Kuwi). Der Vareler engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich in vielen sozialen Bereichen.

An diesem Mittwoch feiert Klaus Weber, der am 11. Januar 1937 in Lokstedt bei Hamburg geboren wurde, seinen 80. Geburtstag. Zunächst im kleinen Familienkreis, verriet er der NWZ: „Am Samstag folgt dann die große Feier mit allen Freunden und Verwandten.“

Seit knapp einem Vierteljahrhundert ist Klaus Weber Kuwi-Vorsitzender. Der Verein hat viele hundert Mitglieder. Das Amt hatte er übernommen vom ebenfalls kulturell sehr aktiven Willibald Vogel, dem vormaligen Direktor der Maschinenfabrik Heinen. Mitglied war Weber aber schon gewesen, bevor er den Vorsitz des Vareler Traditionsvereins übernahm.

Maßgeblich ist er an der Planung und Umsetzung der hochkarätigen Jahresprogramme beteiligt. Klaus Weber kümmert sich um Geldgeber, engagiert Künstler und Referenten und macht damit die Kunst und Wissenschaft in Varel auch für Nicht-Fachleute interessant – und den Kultur-Genuss bezahlbar. Einer der Höhepunkte dieser Saison ist das Gastspiel der Kammermusiker „London Baroque“ am Donnerstag, 19. Januar, in der Schlosskirche. „Das sind Künstler von Weltruf“, sagt Klaus Weber stolz – obwohl er mit seinem Engagement eigentlich viel lieber bescheiden im Hintergrund bleibt.

Sogar das Programm für die nächste Saison ist fast fertig. „Die Musik ist schon in trockenen Tüchern“, sagt Klaus Weber. Höhepunkt im Luther-Jahr soll zudem ein Theaterstück über das Wirken des Reformators sein. „Es geht dabei um die Anklage Luthers im Zuge der Bauernkriege.“

Viel ehrenamtliches Engagement zeigte Klaus Weber auch als Vorstandsmitglied des Diakonischen Werkes Varel. Zudem arbeitete er auch zehn Jahre im Schulvereinsvorstand des Jade-Gymnasiums in Jaderberg mit. Erfolgreich ist Weber aber auch als Vorsitzender des Förderkreises Schlosskirche.

Und dieser plant ein Großprojekt, an dem auch Klaus Weber wieder maßgeblich beteiligt sein wird: „Es geht um die Neugestaltung des Westportals. Das wird eine ganz große Aufgabe“, kündigt er an.

Doch auch im Kleinen ist der Förderverein aktiv, dem es nicht nur um die Erhaltung der Substanz der Schlosskirche geht. So werde demnächst ein restauriertes Epitaph, ein Grabdenkmal an der Kirchenwand, aus dem 17. Jahrhundert präsentiert. Zuvor hatte der Verein den Kauf kleiner Gips-Figuren unterstützt, die zum Ensemble des Münstermann-Taufbeckens gehören.

Seit seiner Pensionierung kann sich Klaus Weber diesen vielfältigen Aufgaben widmen. Zuvor war der Elektro-Ingenieur, der in Bremen aufgewachsen war, 30 Jahre Leiter der EWE in Varel (1969 bis 1999). Studiert hatte er an der Technischen Universität in Braunschweig.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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