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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Fest: Unikate unter dem Hammer

09.05.2016

Neuenburg Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Bürgerstiftung Varel und Friesische Wehde gab es am Sonnabend einen Empfang im Vereenshuus Neuenburg. Bis heute haben rund 200 ehrenamtliche Unterstützer 60 000 Euro in Projekte und Einzelfallhilfen investiert. Unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ werden gemeinnützige Projekte, die der Integration von gesellschaftlichen Randgruppen dienen, von der Stiftung gefördert.

„Wo der Staat oder die Gemeinde nicht oder nur begrenzt handeln kann oder darf, werden wir aktiv und erbringen wichtige Leistungen für uns alle“, stellte der Vorstandsvorsitzende Egon Damrau in seiner Ansprache dar. Der Stiftungsratsvorsitzende Hans Fabian dankte den Ehrenamtlichen, die mit Zeit, Geld, Ideen und ihrem freiwilligen Einsatz die vielfältigen Aufgaben unterstützen.

Eines der ersten Projekte wurden die „Lesepaten“. Heute sind die Paten an elf Schulen im Einsatz, um den Kindern beim Lesenlernen zu helfen. Bekannt ist auch das Projekt „Zivilcourage“, bei dem jährlich in Zusammenarbeit mit der Polizei mutige Bürger ausgezeichnet werden, die Positionen beziehen und nicht wegschauen, wenn es um Gewalt, Erniedrigung oder kriminelle Handlungen geht. Gerade bei Jungen ist die „Schrauberwerkstatt“ beliebt, bei der es um Mofas und Motoren geht.

Zur Unterstützung dieses breit gefächerten Angebotes übergaben Petra Frers und Wolfgang Rompa vom Sozialen Kaufhaus in Zetel der Stiftung eine Spende in Höhe von 1000 Euro.

Mit einer Vorpremiere regten am Sonnabend 21 Theaterschüler der Theaterschule Neuenburg mit der Präsentation ihres neuen Stücks „AndersSEIN“ die Besucher zum Nachdenken an. Die 17-jährige Nathalia ist in eine neue Stadt gezogen. „Du bist anders“, bekommt sie zu hören. Anders sein macht einsam. Das Mädchen ist auf der Suche nach Antworten – schließlich erkennen alle: „Eigentlich ist jeder anders.“ Das sehr bewegende und nachdenklich machende Stück hat am 4. Juni um 19.30 Uhr im Vereenshuus seine Uraufführung.

Mit einer Versteigerung zugunsten der Stiftung endete am Sonnabend die Jubiläumsfeier der Bürgerstiftung. Unter den Hammer von Auktionator Gerhard Lambertus kamen Dinge, die man nicht kaufen kann, wie beispielsweise eine Mitfahrt auf einem Mähdrescher, eine Tagestour auf einem 40-Tonner-Lkw oder auch ein Frühstück mit dem Bürgermeister.

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