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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Das ändert sich bei Varels Kramermarkt

24.08.2018

Varel An Varels Kramermarkt soll sich was tun: „Unser Schwerpunkt liegt auf Kindern und Familie. Es soll ein Familienmarkt sein“, erklärt Meike Knop von der städtischen Wirtschaftsförderung, die die Organisation des Kramermarkts übernommen hat. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gibt es dieses Jahr zum

Das Programm zum Kramermarkt im Überblick

Freitag, 14. September 16 Uhr: Eröffnung 21 Uhr: Höhenfeuerwerk Zeltprogramm: 20.30 Uhr: Konzert Poor Boys & Girls Bühnenprogramm: 18 Uhr: Konzert Hanna Meyerholz; Singer/Songwriter 20 Uhr: Konzert Hanna Meyerholz; Singer/Songwriter

Samstag, 15. September ab 14 Uhr: Markttrubel und Programm 15.30 Uhr: Oldtimer-Parade Zeltprogramm: 14 Uhr: Tanzshow Let’s Dance 16.30 Uhr: Frank und seine Freunde, Zappeltiershow für Kinder 18 Uhr: Aufführung Lothar-Meyer-Gymnasium 20 Uhr: Konzert Black Letter Days; Rock und Cover-Musik Bühnenprogramm: 16 Uhr: Konzert Marie’s Wedding Duo; Folk und Scottish Music 20 Uhr: Konzert Christian Jansen; Singer/Songwriter

Sonntag, 16. September ab 11 Uhr: Markttrubel und Programm 12 bis 17 Uhr: verkaufsoffener Sonntag Zeltprogramm: 14 Uhr: Konzert der Percussion Gruppe „Tog Toc“ 16 Uhr: Show der Tanzschule von Oehsen 18.30 Uhr: Konzert und Lesung der „Extrabreit“-Musiker Kai Havaii und Stefan Kleinkrieg Bühnenprogramm: 14 Uhr: Friedrich, der Zauberer (Kindershow) 16 Uhr: Friedrich, der Zauberer (Kindershow)

Montag, 17. September ab 14 Uhr: Markttrubel und Familiennachmittag Zeltprogramm: 15 Uhr: Seniorennachmittag Bühnenprogramm: 15 Uhr: Markus Rohde „Piraten, Wellen und Spinat“, Kindershow

ersten Mal ein Zelt und eine Bühne. Das Festzelt wird in der Drostenstraße stehen und soll von einer kleinen kulinarischen Meile begleitet werden. Die Bühne wird in der Schlossstraße gegenüber der Redaktion des „Gemeinnützigen“ aufgebaut.

Gleich am ersten Kramermarkttag soll es hochkarätige Musik geben: Am Abend treten die Band „Poor Boys and Girls“ und die Singer/Songwriterin Hanna Meyerholz auf. „Das ist gesangsmäßig ganz großes Kino“, verspricht Marktorganisator Jens Reimnitz. Wie in den Vorjahren wird der Markt am Freitagnachmittag am Break-Dancer auf der Kreuzung bei der Schlosskirche eröffnet. Dazu gibt es Freibier und Mineralwasser. Um 21 Uhr startet außerdem das Höhenfeuerwerk.

Am Samstag findet wieder die bekannte Oldtimer-Parade statt. Start ist dieses Mal beim Autohaus Müller am Kaffeehauskreisel, von da aus geht es weiter über die Oldenburger Straße in die Innenstadt. Der Fanfarenzug „Vorwärts“ Langendamm und der Musik- und Majoretten-Corps Friso Varel begleiten die Parade. Am Abend startet um 19 Uhr zudem die mittlerweile sechste Kramermarkt-Olympiade. Die Teams treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an; Treffpunkt dafür ist das Zelt in der Drostenstraße. Auf der Bühne gibt es ab 16 Uhr Musik, im Zelt gibt es unter anderem die Zappeltiershow für Kinder.

Am Sonntag öffnen von 12 bis 17 Uhr die Geschäfte in der Innenstadt. Die Musik- und Showband Grabstede tritt zudem in der City auf. Einen Flohmarkt gibt es in diesem Jahr allerdings nicht mehr. Im Zelt gibt es am Abend eine Lesung mit Konzert der beiden „Extrabreit“-Musiker Kai Havaii und Stefan Kleinkrieg. Am Nachmittag steht der bundesweit bekannte Zauberer Friedrich auf der Bühne.

Montag bleibt der Familientag mit ermäßigten Preisen. Um 15 Uhr beginnt der Seniorennachmittag im Zelt und der ehemalige „Blindfische“-Musiker Markus Rohde spielt auf der Bühne in der Schlossstraße. Zudem kommt Graf Anton Günther auf den Markt, um zum Kramermarkt in Oldenburg einzuladen.

Teurer als in den Vorjahren werde der Markt für die Stadt trotz des Programms nicht.

Bei den Veränderungen in diesem Jahr soll es aber nicht bleiben: „Perspektivisch werden wir versuchen, im Rahmen der örtlichen Möglichkeiten mehr Fahrgeschäfte nach Varel zu holen“, sagt Jens Reimnitz. Am Standort in der Innenstadt solle sich aber erst einmal nichts ändern. Denkbar wäre laut Reimnitz aber, dass noch die Straße Marktplatz zum Kramermarktgelände wird.

Ausgeschlossen sei ein Umzug von der City auf eine andere Fläche aber nicht. „Wenn sich plötzlich sehr viele Schausteller mit ihren Fahrgeschäften melden, kann man darüber nachdenken“, erklärt Jens Reimnitz. Auch Meike Knop sagt, dass es durchaus einen Versuch wert sei, den Kramermarkt beispielsweise auf das Kasernengelände zu verlegen. „Das ist eine charmante Idee, weil der Markt auf einer eigenen Fläche eine ganz eigene Welt sein kann“, sagt sie. „Aber das gilt es mit den Schaustellern und den Geschäftsleuten in der Innenstadt abzusprechen.“

Kommentar

Ausprobieren

Der Kramermarkt als Familien- und Kinderfest? Auch wenn sich wahrscheinlich nicht jeder mit diesem Gedanken anfreunden kann, ist es einen Versuch wert. Veränderungen erreicht man nur durch Experimente. Und wer weiß: Vielleicht ist der Vareler Kramermarkt tatsächlich irgendwann als der große Markt für Familien bekannt. Interessant ist die Frage, ob das Marktgelände in der Stadt noch erweitert werden kann, oder ob man mit dem ganzen Markt umzieht. Beides würde Platz für mehr Fahrgeschäfte schaffen und den Kramermarkt nicht nur für Familien interessant machen.

Den Autor erreichen Sie unter
Christopher Hanraets
Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2504

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