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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Mit Agatha Christie auf der Suche nach dem Mörder

30.04.2018

Varel Das wird spannend: Die Theatergruppe „Katze mit Hut“ des Lothar-Meyer-Gymnasiums bringt mit dem Stück „Und dann gab’s keinen mehr“ einen Kriminalroman von Agatha Christie auf die Bühne.

Die Schriftstellerin hatte aus einem Kinderreim mit zehn Strophen, in denen jeweils ein „Negerlein“ stirbt oder verschwindet, einen Roman gemacht. Die Akteure treffen sich in einem einsamen Haus auf einer Insel und jeder der zehn Personen findet den Tod, ähnlich wie das „Negerlein“ in der jeweiligen Strophe. Aus Gründen der politischen Korrektheit werden die kleinen auf dem Kaminsims stehenden und wie durch Geisterhand nacheinander verschwindenden Figuren in dem Stück „Kriegerlein“ genannt. So steht es in dem Skript, das sich die Schülerinnen und Schüler für ihre Aufführung ausgesucht haben. Die Aufführungen sind am Donnerstag, 3. Mai, und Freitag, 4. Mai.

Gleich nach den Sommerferien haben die Mitglieder der Theater-AG aus den 8. bis 12. Klassen unter Federführung der Lehrerinnen Mareike Postel und Maren Rogge mit den Vorbereitungen angefangen. Es mussten Requisiten besorgt werden, die sich teilweise im Fundus der Schule befanden – aber zum Teil auch in Omas Kleiderschrank.

Moritz Balthasar-Schmidt hat das Bühnenbild gebaut und die Technik-AG begann, passende Licht- und Toneffekte auszuprobieren. Andre Palloks machte sich Gedanken, wie die Darsteller aussehen könnten, und entwarf für jeden passende Masken. Der Schulchor der 5. und 6. Klassen studierte das „Kriegerlein-Lied“ ein, die Aufnahmen davon werden während der Aufführungen eingespielt.

Die erfahrenste Schauspielerin ist Ida Horstmann, schon seit der 7. Klasse spielt sie in der Theater-AG mit und hat jetzt gerade ihr Abitur geschrieben. „Ich bin immer noch aufgeregt, aber man wächst da so rein“, sagt sie. Am meisten helfen ihr beim Textlernen die wöchentlichen Proben. Für Marius Streng ist es die vierte Aufführung. „Das Textüben klappt bei mir am Besten, wenn ich nach einigen Proben die Laufwege auf der Bühne kenne und weiß, wo welcher Text kommt“, sagt er. Ganz neu im Schauspielerensemble ist Vivian Nebel, sie steht zum ersten Mal auf der Bühne. Ihre erste Rolle findet sie „ziemlich groß“ und für ihre Verwandlung in einen älteren Herren saß sie zur Probe am Samstag eine halbe Stunde in der Maske.

Das Ergebnis der umfangreichen Vorbereitungen für das spannende Stück „Und dann gab’s keinen mehr“, in dem jeder der Mörder sein könnte, können die Besucher am Donnerstag, 3. Mai, und Freitag, 4. Mai, jeweils 19.30 Uhr, in der Aula des Gymnasiums erleben. Der Eintritt ist frei.

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