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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Autoren treffen sich in Varel und Dangast

05.09.2019

Varel /Dangast Krimis, Lyrik und Romane – in Varel und Dangast finden vom 19. bis 22. September die 51. Niedersächsischen Landesliteraturtage statt. Das Programm verspricht Abwechslung: Es gibt Krimilesungen, Texte von Varelern, einen literarischen Stadtrundgang, Lyrik und Prosa, um nur ein paar Punkte aus dem Programm zu nennen. Los geht es am Donnerstag, 19. September, 20 Uhr, mit einer Talkshow zum Thema „Horizonte der Literatur“ im Vareler Waisenhaus.

Einher mit der geschriebenen Kunst geht bei den Literaturtagen auch die Fotokunst: Der Künstler Matthias Langer arbeitet während der vier Tage an seinem Projekt „The writer is present“. Er wird vor den Veranstaltungen jede Autorin und jeden Autoren inmitten des ankommenden Publikums fotografieren.

Das Programm im Überblick

Donnerstag, 19. September: 20 Uhr Eröffnungsveranstaltung „Horizonte der Literatur“ mit Grußworten von Landrat Sven Ambrosy, Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland; Talkshow; Musik: „Violino classico“, Eintritt frei

Freitag, 20. September: Vormittags (nicht öffentlich), Schullesungen: Autorinnen und Autoren lesen und diskutieren in Klassen des Lothar-Meyer-Gymnasiums und der OBS Varel. 16 Uhr: Weltnaturerbeportal: Verleihung des Gerd-Lüpke-Preises für die beste plattdeutsche Kurzgeschichte zum Thema „Nich to glöven“. Lesung der Preisträger; Musik: Sabine Hermann, Eintritt frei 20 Uhr:„Killing You Softly“-Krimi-Nacht im Kurhaus Dangast (Eintritt 10/8 Euro), Musik: „Kleinstadtblues“

Samstag, 21. September: 11 Uhr, Bücherei der St. Bonifatius Kirche: „Vareler lesen Vareler Texte“ (Eintritt frei) 13 Uhr: Treffpunkt Schlossplatz: Literarischer Stadtgang (Teilnahme kostenlos) 15 Uhr: Turmloge der Schlosskirche Varel „Vershorizonte“, Lyrik, Moderation: Astrid Dehe, Musik: Kammerchor der Schlosskirche (Eintritt 10/8 Euro) 20 Uhr: Winicker und Lieber Varel: Literatur in der Fabrik. „Einblicke“ mit Georg Klein und Gerhard Henschel (Eintritt 12/10 Euro)

Sonntag, 22. September: 11 Uhr Franz-Radziwill-Haus: „Worthorizonte“, Kurze Prosa mit Sudabeh Mohafez und Guntram Vesper (Eintritt 10/8 Euro) 15 Uhr: ​Bistro Vareler Schleuse: Literatur auf der Schleuseninsel, „Bis zum Horizont und weiter“ mit Gabriela Jaskulla und Jochen Schimmang (Eintritt 8/6 Euro) ab 17 Uhr: Franz-Radziwill-Haus Dangast: Ausklang bei Wein und Gesprächen

Erstmals wird außerdem der Gerd-Lüpke-Preis verliehen. Im Vorfeld der Literaturtage hatte der künstlerische Leiter und Organisator der Literaturtage, Autor Achim Engstler, dazu aufgerufen, plattdeutsche Kurzgeschichten zum Thema „Nich to glöven“ einzureichen. 28 Geschichten gingen ein – vor allem von Hobbyautoren. Die Gewinner des Schreibwettbewerbs stehen bereits fest. Sie werden bei der Preisverleihung am Freitag, 20. September, im Weltnaturerbeportal in Dangast ausgezeichnet und erstmals ihre Texte öffentlich vortragen.

Am Abend des gleichen Tages sind dann ab 20 Uhr im Alten Kurhaus in Dangast Susanne Kliem und Tatjana Kruse zu Gast. Die beiden Krimi-Autorinnen treten mit ihrem Programm „Killing you softly“ auf. Außerdem lesen sie aus ihren neuesten Werken, darunter eine „Krimödie“.

Am Samstag, 21. September, geht es um 11 Uhr in der Bücherei der St. Bonifatius Kirche los. Dort lesen Vareler Vareler Texte aus insgesamt vier Jahrhunderten. Mit dabei sind Sule Berkenbusch, Hans-Georg Buchtmann, Hans Sauer, Rainer Urban und Schülerinnen und Schüler der Oberschule Varel.

Um 13 Uhr laden Helga von Eßen und Karl-Heinz Martinß zum literarischen Stadtrundgang durch Varel ein. Treffpunkt ist der Schlossplatz.

Auf den Stadtrundgang folgt eine geballte Ladung Lyrik: Um 15 Uhr sind unter dem Titel „Vershorizonte“ Inge Buck, Annette Hagemann und Christian Lehnert in der Turmloge der Schlosskirche zu Gast. Christian Lehnert wurde 2016 mit dem Eichendorff-Preis ausgezeichnet.

Das literarische Abendprogramm findet am Samstag an einem eher ungewöhnlichen Ort statt: in einer Fabrik. Genau genommen ist es der Produktionsstandort der Firma Winicker und Lieber, die Schneide- und Schleifmaschinen produziert. Der Titel des Abends lautet „Einblicke“. Zu Gast sind Georg Klein (u.a. Träger des Ingeborg-Bachmann-Preises) und Gerhard Henschel (u.a. Träger des Gerhard-Born-Preises). Sie lesen auch aus ihren aktuellen Romanen.

Der letzte der Literaturtage startet um 11.30 Uhr im Radziwill-Haus. Unter der Überschrift „Worthorizonte“ ist kurze Prosa angesagt. Dabei sind Sudabeh Mohafez und Guntram Vesper (u.a. Träger des Preises der Leipziger Buchmesse und des Erich-Loest-Preises).

Gabriela Jaskulla und Jochen Schimmang sind am Nachmittag zu Gast im Bistro an der Vareler Schleuse. „Bis zum Horizont und weiter“ heißt es dort ab 15 Uhr. Die beiden Autoren lesen aus ihren Werken und moderieren sich gegenseitig.

Ab 17 Uhr wird dann im Franz-Radziwill-Haus in Dangast das Ende der 51. Landesliteraturtage in Varel und Dangast bei Wein und Gesprächen eingeläutet.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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