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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Integration: In dieser Ausstellung kann man Donnerstag riechen

04.05.2018

Varel Wie riecht der Donnerstag? Eine interessante Frage, die in der neuen Ausstellung „Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen“ beantwortet wird. Zum 50. Geburtstag hat die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) Wilhelmshaven diese Schau organisiert. Sie ist ab diesem Freitag, 4. Mai, bis zum 25. Mai im Vareler Waisenhaus zu sehen (siehe Infobox).

Gemacht wurde sie von Studenten des Master-Studiengangs Museum und Ausbildung an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Mitgeholfen haben dabei viele Menschen mit Behinderungen der GPS Wilhelmshaven. „Sie wurden interviewt und lieferten damit viele Ideen für die Ausstellung“, sagt Dr. Christian Andrae. Er ist bei der GPS verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und baute am Donnerstagabend die Schau im Waisenhaus gemeinsam mit Mitarbeiter Andre Hinrichs auf.

Entstanden ist eine interaktive Schau zu den Themenbereichen Geschichte (50 Jahre GPS Wilhelmshaven), Freizeit, Wohnen, Arbeit und Bildung. Texte in einfacher Sprache, Bilder, Filme und Interviews informieren über die Dinge, mit denen sich Menschen mit aber auch ohne Behinderungen im Alltag zurechtfinden.

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„Die Idee für diese Ausstellung hatten wir bereits vor über einem Jahr“, sagt Dr. Christian Andrae. Nun konnte sie auch umgesetzt werden. Dabei geholfen haben Prof. Antje Sander vom Schlossmuseum in Jever, sowie Dr. Stephan Huck vom Marinemuseum in Wilhelmshaven.

„In einem ersten Schritt loteten wir im Zuge sogenannter Praxistage Zugänge zum Thema aus“, schreiben sie im Vorwort der umfangreichen Ausstellungsbroschüre: „Und so haben die Studierenden gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GPS am Ende die eigentliche Arbeit gemacht: das Thema strukturiert, Objekte, Fotos und Geschichten gesammelt, Texte geschrieben und Interviews geführt.“ Sogar einen Zeichentrickfilm gibt es zu sehen. Die kann man auf den Bildschirmen per Fingerdruck starten, und mit Kopfhörern anhören. Zu sehen ist auch eine alte manuelle Schreibmaschine des Olympiawerkes, einer der ersten großen Auftraggeber der GPS.

Zudem werden Einblicke in die tägliche Arbeit, die Wohn- und Freizeitangebote sowie in die Lernprogramme gegeben, um Eindrücke zu sammeln – zum Beispiel den Geruch von Donnerstag – mit einer guten Note Kümmel auf Watte.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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