• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Kultur

Süßes Bienensummen und am Ende Affentheater

20.01.2020

Varel Am Ende gab es dann noch einmal so richtiges Affentheater: Als das Männerballett „Die Wilden Kerle“ der Karnevalsgemeinschaft (KG) Waterkant die Bühne betrat, hielt es keinen der über 300 Gäste im Vareler Tivoli auf den Sitzen. Mit ihrer rasanten Show und den kräftigen Hebefiguren sorgten sie mit ihrer Performance in den Primaten-Kostümen für Begeisterung. Seit September haben die Männer an ihrem Programm „Ich bin dann mal weg“ gefeilt. „Ein- bis zweimal wöchentlich wurde trainiert“, sagte Gerd-Christian Wagner, der im bunten Hawaii-Hemd mit auf Weltreise ging.

Bis dahin hatte beim ersten Höhepunkt der Session im neuen Jahr ein Kracher den nächsten abgelöst. Mit einem dreifachen „Ahoi!“ hatte das Prinzessinnen-Paar Sianca Tjarks und Saskia Janßen ihr Volk begrüßt. Einen Prinzen gibt es diesmal nicht. „Die Männer sagen immer wieder nein“, konstatierte KG-Präsidentin Gudrun Uhr. „Aber es geht auch ohne“, betonten die neuen Tollitäten. Dass sie feiern können, bewies auch das Kinderprinzenpaar Tyran I. und Marie I. „Die Großen können eigentlich nach Hause gehen“, sagten sie.

Akrobatisch und ebenso anmutig präsentierten an dem Abend die Garden der KG Waterkant ihre Tänze. Etwas ganz besonderes einfallen lassen haben sich die Minis. Sie forderten in ihrem Showtanz: „Rettet die Bienen!“ Mehr Blumen statt Beton und Steingärten – das war für sie mehr als eine Aufforderung an die Erwachsenen. Beim Ausmarsch verteilten die Kinder im Publikum Tütchen mit Samen für Blühwiesen.

Zugabe, Zugabe, hieß es auch für die Matrosengarde, die die Gäste mit in die Zirkusmanege nahm, die Kindergarde nahm das närrische Volk mit auf eine Reise um den Globus. Wie sportlich Karneval ist, bewies das Tanzpaar der KG Waterkant Sarah Dannemann und Stefan Kerber. Sie wirbelten über die Bühne und ließen sich verdientermaßen feiern.

Begeisterungsstürme ernteten auch die Lokalmatadoren Andre Jodanow und Phillip Theesfeld. Die Musiker begeisterten nicht nur mit ihrem mittlerweile berühmten „Moin“-Song, sondern auch mit einem von ihnen umgetexteten Varel-Lied. Selbst das Party-Duo „Speed Beats“ holte sich die Hilfe von Philipp, der gemeinsam mit den Profis „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen sang – und tosenden Beifall bekam. Mit ihren rockigen Stücken und ausgefallenen Verkleidungen holten die „Speed Beats“ das Publikum von den Stühlen und starteten eine Polonaise durch den Saal. Für leisere Töne sorgte zwischendrin Michael Runck, der mit dem Elvis-Klassiker „Falling in Love with you“ die Leute zum Träumen und Schmusen brachte.

Dass die Vareler auch über sich selbst lachen können, kitzelten die „Geschwister Dust“ aus Lingen heraus. Sie brachten rheinischen Frohsinn in die norddeutsche Tiefebene und die Narren von der Küste vor allem mit viel Frivolität zum kreischen.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2501
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.