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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Konzert: Zum Ausklang wird es romantisch

07.03.2019

Varel Der Verein für Kunst und Wissenschaft (Kuwi) hat zum Ausklang seines 141. Vereinsjahres mit dem Trio Parnassus aus Stuttgart erneut ein Kammermusik-Ensemble der Spitzenklasse nach Varel eingeladen. Das Konzert findet statt am Freitag, 15. März, ab 20 Uhr in der Aula des Lothar-Meyer-Gymnasiums und dauert, einschließlich einer Pause, etwa 100 Minuten. Der Eintritt ist für Kuwi-Mitglieder frei und beträgt für Nicht-Mitglieder zehn Euro. Ein Vorverkauf findet nicht statt.

Seit seiner Gründung vor 35 Jahren hat die Besetzung des Parnassus-Trios einige Male gewechselt – mit einer Ausnahme: Michael Groß, Solo-Cellist an der Stuttgarter Staatsoper, ist von Anfang an dabei und prägte wie kein anderer Musiker die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Ensembles. Im Verein für Kunst und Wissenschaft war er seit 1987 mit unterschiedlichen Besetzungen bereits mehrmals zu Gast.

Derzeit gehören neben Michael Groß die Geigerin Julia Galić und der Pianist Johann Blanchard dem Trio an. Julia Galić ist Professorin an der Hochschule für Musik in München und Johann Blanchard unterrichtet unter anderem am Schwetzinger Konservatorium. Seit seiner Gründung ist es ein besonderes Anliegen der Parnassus-Musiker, nicht nur die bekannten Werke des Genres Klaviertrio zu spielen, sondern das Publikum auch mit fast vergessenen Kostbarkeiten und „verborgen blühenden Orchideen“ bekanntzumachen.

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Die drei Werke des Konzertabends sind dafür eindrucksvolle Beispiele. Den Auftakt macht das 1846 entstandene Klaviertrio g-Moll von Clara Schumann (1819–1896). Die Komponistin stand zu ihren Lebzeiten ganz im Schatten ihres berühmten Mannes Robert sowie ihres eigenen Erfolges als Klaviervirtuosin und Dirigentin. Clara Schumanns mitreißendes g-Moll-Trio gilt heute als ihr eigenes Meisterwerk und als Glanzpunkt der Gattung.

Es folgt das 1887 komponierte Trio a-Moll von Cécile Chaminade (1857–1944), die um 1900 als Star auf den internationalen Konzertbühnen gefeiert wurde. „Ihre Musik hat Charme und bezirzt“, schwärmen die Parnassus-Mitglieder, die kürzlich eine CD mit den Klaviertrios der schon vor ihrem Tod vergessenen französischen Komponistin aufnahmen.

Zu den heute fast Vergessenen gehört auch Bernhard Molique (1802–1869), ein deutscher Geigenvirtuose mit französischen Wurzeln, mit dessen zwischen Klassik und Romantik stehendem Klaviertrio in B-Dur aus dem Jahr 1846 der Abend ausklingt.

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