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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kultur: Tiefe Einblicke in Beziehung zwischen Vater und Sohn

23.04.2018

Varel Mit Storm kann man die Vareler begeistern“, stellte Hans-Georg Buchtmann vom Heimatverein am Freitag fest. Er hatte zu einer besonderen Lesung ins Heimatmuseum geladen. Es kamen so viele Interessierte, dass die Stühle nicht ausreichten und einige leider abgewiesen werden mussten.

Nach Theodor Storms „Schimmelreiter“ vor einigen Jahren am Deich, widmete sich die Arbeitsgruppe „Literatur in Varel entdecken“ während der Vareler Literaturtage im vergangenen Jahr anlässlich seines 200. Geburtstags mit Lesungen und Vorträgen dem Lyriker und Schriftsteller Theodor Storm, zu dessen bekanntesten Werken die Novellen „Der Schimmelreiter“ und „Pole Poppenspäler“ zählen. Aber sie beleuchteten auch die Verbindung Storms zu Varel. Der berühmte Dichter war 1878 nach Varel gekommen, um seinen Sohn Karl zu besuchen, der hier als privater Musiklehrer arbeitete.

Karl lebte von 1878 bis 1899 in Varel. „Der stille Musikant ist mein heißgeliebter Junge, den ich mit Traumesaugen in seiner Zukunft angeschaut“, schrieb Theodor Storm über sein drittes von sieben Kindern. Karl Storms Grab auf dem Vareler Friedhof ist bis heute erhalten.

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Unter der Leitung von Frank Wittkowski wurde am Freitagabend die Storm-Erzählung „Ein stiller Musikant“ vorgetragen. Wittkowski hat eine dialogisierte Fassung erstellt und mit Uwe Hüttmann die Vareler Briefe Storms an seinen Sohn eingearbeitet. So wurde der Zusammenhang der Erzählung und der historischen Person Karl Storm sehr anschaulich vermittelt. Als Theodor Storm las Herbert Wilken-Johannes diese Korrespondenz, unterstützt von Ingrid Köhler als Tochter Gertrud Storm.

Edgar Rebbe in der Figur des Freundes und Erzählers sowie Uwe Hüttmann als Karl Storm zeigten die Erzählung in einer neuen Verdichtung. In dieser Lesung wurde der Fokus auf die enge, aber auch schwierige Beziehung zwischen dem Vater und dessen Sohn gelegt. Die Inszenierung war ursprünglich im Herbst 2017 als Teil der Vareler Literaturtage zu Theodor Storm gedacht, entwickelte sich in der Vorbereitung aber über die Lesung hinaus zu einem veritablen Bühnenstück. Immer wieder wurden die Textfassungen überarbeitet, die Rollen neu definiert und geprobt, so dass nun eine szenische Lesung dem Publikum vorgestellt werden konnte.

Die Arbeitsgruppe „Literatur in Varel entdecken“ widmet sich im kommenden Herbst Erich Kästner.

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