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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kuwi-Konzert: Klassik-Szene feiert spielfreudige Nachwuchs-Talente

16.01.2018

Varel Im „vision string quartet“ sehen Kammermusik-Kenner eines der vielversprechendsten Nachwuchs-Streichquartette in der aktuellen Klassik-Szene. Sie bewundern eine „überbordende Spielfreude“, diagnostizieren eine „beeindruckende Mischung aus Unbekümmertheit und Können“ und erleben die Auftritte der vier Streicher als „mitreißend und elektrisierend anders“.

Ende 2017 begeisterten die jungen Musiker bei ihrem ersten Konzert das Publikum in der Elbphilharmonie. Anfang Februar treten sie dort erneut auf. Der Abend ist ausverkauft. Jetzt sind Jakob Encke und Daniel Stoll (Violine), Leonard Disselhorst (Cello) sowie Sander Stuart (Viola) auch in Varel zu hören.

Auf Einladung des Vereins für Kunst und Wissenschaft (Kuwi) gastieren sie an diesem Donnerstag, 18. Januar, um 20 Uhr in der Aula des Lothar-Meyer-Gymnasiums an der Moltkestraße 11. Es findet kein Vorverkauf statt. Kuwi-Mitglieder haben freien Eintritt. Karten gibt es für 15 Euro ab 19.30 Uhr an der Abendkasse.

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Auf dem Programm stehen drei Werke, die zu den Glanzpunkten der Gattung Streichquartett zählen. Zu Beginn erklingt Franz Schuberts „Unvollendete“ in der Kammermusik: sein Quartettsatz c-Moll aus dem Jahr 1820. Der romantische Komponist orientierte sich zwar an der klassischen Sonatenform, experimentierte jedoch mit deren Vorgaben in einer völlig neuartigen subjektiven Musiksprache. Entstanden ist ein Streichquartett-Satz, der auch noch heutige Zuhörer durch seinen Erfindungsreichtum und Spannungsaufbau in seinen Bann zieht.

Es folgt das Quartett C-Dur KV 465 von Wolfgang Amadeus Mozart. Besonders der Anfang des Stückes klang in den Ohren der Zeitgenossen Mozarts extrem modern und stieß deshalb vielfach auf Unverständnis. Die harmonische Kühnheit entfachte einen bizarren Disput um die „Fehlerhaftigkeit“ des Werkes, der bis weit ins 19. Jahrhundert andauerte und in dem Beinamen „Dissonanzen-Quartett“ bis heute weiterlebt.

Wie Mozart und Schubert gehört auch der französische Impressionist Claude Debussy zu den innovativen Komponisten der Musikgeschichte. Manches in seinem Streichquartett g-Moll, das den Kammermusikabend beschließt, erinnert zwar an klassische Vorbilder. Doch durch die Einbeziehung neuer Entwicklungen der französischen Musik und vor allem spanischer Volksmusik schuf er eine faszinierende Klangsprache, die durch eine Vielfalt an Rhythmen und breite Palette an erlesenen Klangfarben charakterisiert wird.

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