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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Lesung: Der „stille Musikant“ aus Varel

17.04.2018

Varel Ein anspruchsvolles Projekt hat sich die Arbeitsgruppe „Literatur in Varel entdecken“ vorgenommen – und will es an diesem Freitag im Heimatmuseum auf die Bühne bringen. In einer szenischen Lesung will die Gruppe Theodor Storms Erzählung „Der stille Musikant“ umsetzen.

Karl Storm – „Der stille Musikant“

Karl Storm ist der Sohn des bekannten Dichters Theodor Storm. Er lebte von 1878 bis 1899 in Varel und arbeitete hier als Musiklehrer. Er ist Vorbild oder Inspiration für die Figur des Christian Valentin in der Novelle „Der stille Musikant“, die sein Vater geschrieben hat.

Die Erzählung wird von der Arbeitsgruppe „Literatur in Varel entdecken“ als szenische Lesung präsentiert. Beginn ist am Freitag, 20. April, um 20 Uhr im Vareler Heimatmuseum am Neumarktplatz 3a. Einlass wird dort ab 19.30 Uhr gewährt. Der Eintritt kostet drei Euro.

Die Lesung geht aber weit über ein einfaches Vorlesen des Originaltextes hinaus. Der Text wurde gekürzt, in Dialogform gegossen und durch Briefe zwischen Theodor Storm und seinem Sohn Karl angereichert. Denn: Karl Storm, der als Musiklehrer in Varel lebte, ist das Vorbild für Christian Valentin, die Hauptfigur der Erzählung. „Bei uns wird Karl Storm automatisch zu Christian Valentin. Es kommen überhaupt keine Zweifel auf“, sagt Uwe Hüttmann, der zusammen mit Frank Wittkowski Storms Novelle für die szenische Lesung überarbeitet hat.

Unter den eingearbeiteten Briefen finden sich auch solche, die bisher noch nie öffentlich zu lesen oder zu hören waren. Die Zuschauer erwartet also eine echte Premiere. Mit Hilfe dieser Briefe wird die schwierige Beziehung zwischen Vater und Sohn thematisiert.

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Gelesen wird Karl Storm von Uwe Hüttmann. Als Theodor Storm liest Herbert Wilken-Johannes, unterstützt von Ingrid Köhler als Tochter Gertrud Storm. Pastor Edgar Rebbe tritt in der Figur des Freundes und Erzählers auf.

Die Inszenierung war ursprünglich für Herbst 2017 als Teil der Vareler Literaturtage zu Theodor Storm gedacht. Das anspruchsvolle Vorhaben konnte so schnell aber nicht umgesetzt werden – auch weil man sich intensiv mit dem Text befasst habe. „Wir haben bei unseren Treffen viel über den Text diskutiert“, sagt Frank Wittkowski. Und er ist sich sicher, dass die Zuschauer das am Freitag auch spüren werden.

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