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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Pferdemarkt: NWZ-Umfrage: Mehrheit will keinen Schlamm mehr

12.02.2020

Varel Soll der Pferdemarkt vom Schlackeplatz ins Waldviertel verlegt werden? Der „Gemeinnützige“ hatte zur Abstimmung aufgerufen und das Ergebnis ist recht eindeutig: 77 Prozent der Teilnehmer sprachen sich für die Verlegung des Pferdemarktes aus, 15 dagegen, der Rest war unentschlossen.

Auch auf der Facebook-Seite des „Gemeinnützigen“ sprachen sich einige Nutzer für eine Verlegung des Pferdemarktes aus. „Den Schlackenplatz halte ich für ungeeignet. Man sollte sich mal festlegen für die nächsten Jahre, damit endlich mal ein Platz so hergerichtet wird, dass man dort nicht immer wieder Maßnahmen treffen muss“, schreibt zum Beispiel Ingo Höfers. Uwe Brennecke schlägt als Alternative den Schlossplatz vor. Dann könne auch die Innenstadt profitieren und Strom und Toiletten seien ebenfalls schon vorhanden.

Auch aus der Politik gab es bereits Zustimmung für die Pläne der Verwaltung. In der letzten Sitzung des Marktausschusses ging es noch einmal um dieses Thema. „Wir sind in der Planungsphase, den Markt zu verlegen“, sagte Jens Reimnitz, zuständig für die Märkte in Varel. „Der Zustand auf dem Schlackeplatz ist unhaltbar.“ Denn da stehen Besucher und Marktbeschicker bei nassem Wetter knöcheltief im Matsch.

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Neuer Standort soll die gepflasterte Fläche zwischen Stadtbetrieb und der Kindertagesstätte an der Karl-Nieraad-Straße sein. Laut Reimnitz könnte der Pferdemarkt dort auch stattfinden, ohne dass irgendwelche Mehrkosten für die Stadtkasse entstünden.

Dass es „mit Sicherheit nicht schadet“, den Markt zu verlegen, sagte Hannelore Schneider (SPD) in der Ausschusssitzung. „Es gab etliche Beschwerden. Wir brauchen da einen befestigten Platz.“ Zustimmung gab es von Dirk Brumund (CDU): „Es ist schon sehr bedenklich, wenn man nur noch in Gummistiefeln auf den Pferdemarkt gehen kann.“ Zudem werde der Platz auch von den Schaustellern genutzt, wenn der Kramermarkt in Varel stattfindet. Für die großen Wagen sei die Zufahrt aber eigentlich zu eng. „Ein anderer Platz wäre da besser geeignet“, so Brumund.

Joschi Bektas (parteilos) verwies darauf, dass man vor allem dafür sorgen müsse, dass die Marktschreier wieder zurück zum Pferdemarkt kämen. Die seien schließlich auch ein Besuchermagnet gewesen. Jens Reimnitz hofft, dass der Pferdemarkt nach der Verlegung auch für die Marktbeschicker attraktiver wird.

Bürgermeister Gerd-Christian Wagner verwies darauf, dass der angepeilte Platz im Entwicklungsplan für das Waldviertel auch als Veranstaltungsfläche vorgesehen war. Insofern dürfte einer Verlegung des Pferdemarktes dorthin nichts im Wege stehen.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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