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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Tv-Produktion In Varel: Wenn beim Essen die Kamera zuschaut

03.08.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-08-03T18:38:08Z 280 158

Tv-Produktion In Varel:
Wenn beim Essen die Kamera zuschaut

Varel Da musste man sich wohl einen anderen Ort für die Mittagspause suchen: Wer am Dienstagmittag in der „Scheune“ sein Mittagessen verspeisen wollte, wurde nicht reingelassen. An der abgeschlossenen Tür erklärte ein Zettel auch, warum. In dem Restaurant an der Obernstraße in der Vareler Innenstadt wurde gedreht. Ein TV-Team war vor Ort und machte Aufnahmen für die Kabel 1-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“.

In der Sendung geht es darum, dass fünf Gastronomen gegenseitig ihre Lokale besuchen und so einen Blick über den Tellerrand bekommen – und sich vielleicht die eine oder andere Sache für ihr eigenes Lokal abschauen. Außerdem besteht zwischen den Gastronomen ein Wettbewerb durch ein Testessen.

Nur abends geöffnet

Erst am Abend war das Restaurant wieder für Gäste geöffnet. Dann musste man aber auch damit rechnen, dass einem beim Essen die Kamera über die Schulter schaut. Anstrengend wurde der Tag vor allem für Mitarbeiter in der „Scheune“. Morgens, um kurz nach neun, rückte das Kamerateam an. Zwar waren die Dreharbeiten am Abend relativ schnell beendet, danach folgten aber noch Interviews mit den Beteiligten. Erst gegen 12 Uhr nachts war alles im Kasten und das Fernseh-Team zog wieder ab.

Während das insgesamt 14-köpfige TV-Team in zwei Schichten arbeitete, wurde den Darstellern und „Scheune“-Mitarbeitern in der Sendung einiges abverlangt. Sie waren schließlich von Anfang bis Ende dabei.

Im Moment ist das Produktionsteam auf Tour entlang der Nordseeküste. Wilhelmshaven, Varel, Dornum und Esens stehen auf der Reiseroute. Für die Sendung werde aber nicht einfach jedes Lokal genommen, wie Rudy Schönborn vom Produktionsteam betont. „Wir brauchen Läden, die im Fernsehen auch wirken“, sagt er. Bevor gedreht wird, wähle das Team aus Bewerbungen aus und recherchiere selbst noch nach passenden Lokalen.

Blick hinter Kulissen

Neben der „Scheune“ sind zum Beispiel noch Viktor Stenzel vom Restaurant „CaOs“ und Guido Starke vom Restaurant „Guido’s“ in Wilhelmshaven dabei.

Was erhoffen sie sich von der Sendung?

„Wir können hier einfach mal andere Restaurants sehen und hinter die Kulissen schauen“, sagt Viktor Stenzel. Wenn man selbst eine Gastronomie betreibe, komme man selten dazu, selbst irgendwo essen zu gehen. Und der Blick hinter die Kulissen hilft: „Ich hab’ hier gelernt, dass man Ingwer super mit dem Löffel schälen kann“, sagt Viktor Stenzel.

Auch für Werner Specht, Geschäftsführer der „Scheune“, waren die Dreharbeiten eine interessante Erfahrung. „Alle Teilnehmer haben völlig unterschiedliche Gastronomiekonzepte und auch unterschiedliches Publikum.“ Aber: „Die ganze Crew war auch nervös, stand unter Beobachtung und wurde dabei gefilmt. Der Druck war groß.“

Wie gut sein Lokal bei den anderen Teilnehmern abgeschnitten hat, weiß er noch nicht. Allzu große Ambitionen auf den Sieg in der Sendung habe er aber ohnehin nicht: „Unser Ziel war, dass wir gut abschneiden. Eigentlich sind doch alle Gewinner, wenn sie ihr Konzept einmal im Fernsehen vorstellen dürfen.“

Wann genau die Sendung mit dem Vareler Restaurant im Fernsehen ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. Bis es soweit ist, müssen sich die Zuschauer aber noch etwas gedulden. „Noch vor Weihnachten“ soll es laut Werner Specht soweit sein.

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